Extra Drei

Ein Fall für Spürnasen

Laut Kriminalstatistik geht die Zahl der Diebstähle zurück. Aber leider gibt es noch Einbrüche. Da wünscht man der Polizei eine gute Nase.

Der Innenminister hat sich sehr gefreut – und wir Bürger auch. NRW ist sicherer geworden. Die Zahl der Diebstähle ist sogar auf einem 30-Jahre-Tiefstand angekommen; wir haben gestern ja ausführlich darüber berichtet.

Das heißt selbstverständlich nicht, dass bei uns gar nichts Böses mehr geschieht. Und wenn dann doch noch mal ein finsterer Geselle eine Straftat begeht, werden unsere Ordnungshüter den Übeltäter schon dingfest machen. Die Kriminalstatistik hat ja auch gezeigt, dass die Aufklärungsquote gestiegen ist. Der Polizei steht ja inzwischen ein ganzes Arsenal an hochmoderner Aufspürtechnik zur Verfügung: Handy-Ortung, Profiling, Drohnen, DNA-Tests ...

Manchmal tut’s vielleicht auch ganz altmodisch die gute Spürnase. Aus dem Kühlraum eines Supermarkts in Wesseling hat eine bis jetzt noch unbekannte Person 18 Kilogramm Wurst geklaut. Sie war nachts über die Rückseite des Gebäudes in den Laden gelangt.

Noch fehlt jede Spur von dem Dieb. Aber die Polizei ist zuversichtlich und setzt auf ihr feines Näschen. Oder das von Zeugen. Ist Ihnen vielleicht in Ihrer Umgebung ein strenger Geruch aufgefallen? Der Einbrecher hat nämlich nur Knoblauch-Wurst aus den Regalen geräumt.

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