Brauhaus

Im Walsumer Brauhaus entstehen immer neue Bierkreationen

Christian Mönig ist Brauerei-Betriebsleiter und Biersommelier.

Christian Mönig ist Brauerei-Betriebsleiter und Biersommelier.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Zehn verschiedene Sorten im Jahr, traditionell naturtrüb: Christian Mönig ist als Betriebsleiter im „Walsumer Brauhaus Urfels“ kreativ.

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Christian Mönig lebt als Brauerei-Betriebsleiter im „Walsumer Brauhaus Urfels“ seine kreative Ader aus. Er braut zehn verschiedene Sorten pro Jahr.

Radfahrer, die an der Schnittstelle zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet unterwegs sind, kennen das „Walsumer Brauhaus“ natürlich gut. Nicht weit von der Fähre nach Orsoy gelegen, ist die Hausbrauerei samt Biergarten ein beliebter Treffpunkt.

Von Klassikern bis hin zu Exoten - Bier stets handgebraut

Als das Haus 1995 eröffnete, war Braumeister Christian Mönig 27. Nun, 25 Jahre später, ist er nach wie vor Betriebsleiter der Brauerei. Zehn verschiedene Biersorten stellt er pro Jahr her. Darunter sind Klassiker des Hauses wie „Walsumer Hell“ oder „Walsumer Dunkel“. Aber auch Exoten entstehen manchmal in den blank polierten Sudkesseln. „So wie unser Bernstein-Weizen“, sagt Mönig. Dabei hatte er verschiedene Malzsorten derart gemischt, dass das Bier am Ende diesen seltenen Farbton aufwies.

Die Walsumer Bierspezialitäten sind nicht nur stets handgebraut, sondern immer auch naturtrüb. Das gilt auch für saisonale Erzeugnisse wie das dunkle Winterbock-Bier, das Karnevals-Bier, das Märzen-Bier, den Maibock, das Ernte-Bier oder das Weihnachts-Bier. „Unsere Biere sind nicht pasteurisiert und nicht gefiltert, deswegen sind sie auch nicht so lange haltbar wie das industriell gefertigte Bier“, erklärt der Braumeister.

Was ihn an der Arbeit in einer kleinen Brauerei wie dieser reizt, liegt für ihn auf der Hand: „Hier kann ich kreativ sein und immer etwas Neues ausprobieren.“ Allein zwischen 30 verschiedenen Malzsorten kann Mönig bei der Herstellung auswählen. „Und die Stammkundschaft im Brauhaus ist stets neugierig auf unsere Ideen.“ Die Kreationen entstehen auch nach Absprache mit Johannes Langhoff, dem langjährigen Betreiber des Brauhauses.

Angebote zum Mitnehmen und Brauereibesichtigungen

Verkauft wird das Bier nicht nur vor Ort an die Brauhaus-Kundschaft, es gibt auch Angebote zum Mitnehmen. Besonders beliebt sind neuerdings die Drittelliterdflaschen (Stubbis oder Steinis genannt), die nun auch im Umfeld von Urfels in der Zwölferkiste verkauft werden.

Zudem empfängt Christian Mönig interessierte Bierfreunde regelmäßig zu Brauereibesichtigungen. Ein Termin kann vereinbart werden unter 0203/99 19 454 (täglich zwischen 8 und 16 Uhr).

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