Inklusion, praktisch im Arbeitsalltag

Kreis Wesel.   Drei Betriebe aus dem Kreis Wesel hat die Weseler Inklusions-Initiative win win jetzt in Moers ausgezeichnet: Die Unternehmen haben sich besonders um die Integration von Menschen mit einer Schwerbehinderung in den beruflichen Alltag verdient gemacht. Die Preisträger sind die Rechtsanwaltskanzlei HTM Meyer, Venn und Partner aus Hamminkeln, die eine junge schwerbehinderte Frau als Auszubildende eingestellt haben, die Dingdener Weiden-Apotheke, die ebenfalls eine behinderte Auszubildende einstellte und ihr eine Perspektive auf Weiterbeschäftigung gibt, sowie das Familienunternehmen Powermoon aus Rheinberg, das mit Bastian Schwarma bewusst einen Rollstuhlfahrer als Bürokraft einstellte und im Arbeitsleben unterstützt.

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Drei Betriebe aus dem Kreis Wesel hat die Weseler Inklusions-Initiative win win jetzt in Moers ausgezeichnet: Die Unternehmen haben sich besonders um die Integration von Menschen mit einer Schwerbehinderung in den beruflichen Alltag verdient gemacht. Die Preisträger sind die Rechtsanwaltskanzlei HTM Meyer, Venn und Partner aus Hamminkeln, die eine junge schwerbehinderte Frau als Auszubildende eingestellt haben, die Dingdener Weiden-Apotheke, die ebenfalls eine behinderte Auszubildende einstellte und ihr eine Perspektive auf Weiterbeschäftigung gibt, sowie das Familienunternehmen Powermoon aus Rheinberg, das mit Bastian Schwarma bewusst einen Rollstuhlfahrer als Bürokraft einstellte und im Arbeitsleben unterstützt.

Die Gewinner-Unternehmen erhielten auf dem Inklusionstag in Moers jetzt jeweils eine Zeichnung des Karikaturisten Gerhard Mester zum Thema Behinderung und Beruf.

Win win steht für Weseler Inklusions-Initiative – Wir integrieren nachhaltig. Fachleute der Grafschafter Diakonie im diakonischen Werk des Kirchenkreises Moers, der Caritas-Verbände Moers-Xanten sowie der Dekanate Dinslaken und der Akademie Klausenhof in Hamminkeln. Sie sind vernetzt, um unter der Verantwortung des Jobcenters Kreis Wesel mit der Arbeitsagentur Schwerbehinderte in Arbeit zu bringen. Rund 1500 Menschen mit Schwerbehinderung sind im Kreis arbeitssuchend gemeldet, Tendenz steigend. Das Projekt ist am 1. September 2015 gestartet und endet Ende August kommenden Jahres. Bislang haben 411 Teilnehmer dafür gemeldet. Sie werden von Jobcenter und Arbeitsagentur vermittelt, die direkt auf die potenziellen Arbeitgeber zugehen und sie ansprechen. Sie trainieren die Bewerber, unterstützen sie beid er Bewerbung, geben ihnen Sicherheit und verschaffen ihnen die notwendigen Kontakte.

Wichtig für alle Beteiligten ist es, die Möglichkeiten bei den Arbeitgebern bekannt zu machen – und ihnen die Angst vor möglichen bürokratischen Hürden zu nehmen.

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