Jugendhilfe

Zu kaltes Essen: Oberhausener Kitas mit Qualität unzufrieden

Bis zu 320 Mahlzeiten liefert der Caterer täglich in Oberhausen aus.

Foto: Jens Büttner/dpa

Bis zu 320 Mahlzeiten liefert der Caterer täglich in Oberhausen aus. Foto: Jens Büttner/dpa

Oberhausen.  Kita-Leitungen bemängeln zu kalte Mahlzeiten. Die Stadt setzt sich noch in diesem Monat mit dem Anbieter zusammen, um das Problem zu beheben.

Die Oberhausener Kitas sind nicht zufrieden mit der Qualität der Mittagessen. Darüber informierte die Stadt den Jugendhilfeausschuss. Daher werde sich die Stadtverwaltung noch in diesem Monat mit dem Caterer zusammensetzen, um das Angebot „zu optimieren“.

Es ist bereits der zweite Anlauf, die Qualität der Mahlzeiten zu erhöhen. Schon im vergangenen Jahr gab es viel Kritik an der Verpflegung: Warme Mittagessen waren teils zu kalt, Kaltspeisen nicht ausreichend gekühlt. Es gab zu wenige Vollkornprodukte; zudem hatten die Kita-Leitungen den Verdacht geäußert, der Caterer nutze zum Teil Fertigprodukte, etwa beim Kartoffelpüree. Laut Vertrag ist dies aber nicht zulässig. Immerhin: Pünktlich und zuverlässig sei der Anbieter, heißt es. Er liefert wochentags bis zu 320 Mahlzeiten in Oberhausen.

Neuer Caterer ist günstiger

In einem Gespräch hatte der Caterer im Vorjahr Besserung gelobt. Einiges habe sich seither getan. Doch die Temperaturen der Speisen seien immer noch nicht optimal, heißt es in dem Bericht. Zudem gebe es für die Servicekräfte vor Ort keine Vertretungen. Gerade zur Erkältungszeit bleibe dann Arbeit an den Kitas hängen.

Die Stadt habe die Qualität der Essen deshalb unter die Lupe genommen, da sie den Anbieter gewechselt hat. Der neue Caterer ist günstiger als sein Vorgänger. Da man sich im Jugendhilfeausschuss Sorgen um Qualitätseinbußen machte, hat die Stadt Kontrollen versprochen.

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