Knotenpunkte

Letzte Tafel für „Radeln nach Zahlen im Ruhrgebiet“ enthüllt

Enthüllten die letzte Tafel (v. l.) des Knotenpunktsystems: Karola Geiß-Netthöfel, Axel Biermann und der Projektleiter beim RVR, Harald Spiering.

Enthüllten die letzte Tafel (v. l.) des Knotenpunktsystems: Karola Geiß-Netthöfel, Axel Biermann und der Projektleiter beim RVR, Harald Spiering.

Foto: Tamara Ramos

An Rhein und Ruhr.   Neues Knotenpunktsystem erleichtert Fahrradfahrern die Orientierung. Das Ruhrgebiet profiliert sich immer stärker als Radregion.

Passend zum angekündigten schönen Radfahr-Wetter an diesem Osterwochenende: Das Knotenpunktsystem, das Radlern in der Metropole Ruhr zusätzliche Orientierung bieten soll, ist jetzt komplett. Karola Geiß-Netthöfel, Direktorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), und Tourismus-Chef Axel Biermann enthüllten an diesem Mittwoch (17. April) am Wassermuseum Aquarius in Mülheim die letzte der rund 250 Tafeln.

„Das Knotenpunktsystem ist ein wichtiger Baustein, um die Metropole Ruhr noch besser entdecken und erleben zu können“, sagte Geiß-Netthöfel Die durchnummerierten Knotenpunkte („Radeln nach Zahlen“) sind nach niederländischem wie belgischem Vorbild angelegt und verknüpfen das Ruhrgebiet mit der Radregion Rheinland und dem Sauerland.

70 Knotenpunkte im Westen

70 der Knotenpunkte befinden sich im Westen der Region - etwa an der Zinkfabrik Altenberg in Oberhausen, am Landschaftspark Nord in Duisburg, an der Halde Rheinpreußen in Moers oder am Fährhaus in Xanten. Die Knotenpunkte werden den Angaben zufolge bereits gut angenommen. Das Knotenpunktsystem für das gesamte RVR-Gebiet kostete den Angaben zufolge rund 650.000 Euro. Die ersten Tafeln waren im April 2017 in Dortmund aufgestellt worden.

Das Ruhrgebiet ist bestrebt, sich immer stärker als Radfahr-Region zu profilieren. Mit dem „Radrevier Ruhr“ gibt es eine eigene Dachmarke und ganz neues Kartenmaterial. Über 1200 Kilometer Radwege durchziehen das RVR-Gebiet. Beabsichtigt ist, dass Radwegnetz auf 1900 Kilometer auszubauen, RVR und Kommunen stimmen sich dazu ab. Beabsichtigt ist den Angaben zufolge, das Netz alltagsfit zu machen, sprich: attraktiver für Fahrradfahrten zur Arbeit, Uni oder Schule.

Für den deutschen Fahrradpreis nominiert

Mit dem Entwurf für das künftige Regionale Radwegenetz ist das Ruhrgebiet für den Deutschen Fahrradpreis nominiert worden. Vergeben wird der Preis am 13. Mai. Mehr Infos zum Radfahren in der Region gibt es hier.

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