Tierquälerei

Hund schmorte in heißem Auto: 450 Euro Strafe für Herrchen

Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckten das stark hechelnde Tier.

Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckten das stark hechelnde Tier.

Foto: Stephan Jansen

Düsseldorf.  Das Amtsgericht hat ein Bußgeld wegen Tierquälerei gegen einen Hundehalter bestätigt. Seinen Mischling ließ er bei praller Hitze im Auto zurück.

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Weil er seinen Hund in Düsseldorf über eine Stunde lang im überhitzten Auto zurückgelassen hat, muss ein Hundebesitzer 450 Euro Bußgeld zahlen. Das Amtsgericht bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bescheid wegen Tierquälerei gegen den 43-Jährigen. Dieser hatte Einspruch dagegen eingelegt, war aber am Mittwoch nicht zur Verhandlung erschienen.

Der Maler hatte an einem heißen Sommertag im Juni 2017 den schwarzen Mischlingshund ohne Wasser in seinem in der prallen Sonne geparkten Auto warten lassen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes entdeckten das stark hechelnde Tier. Fenster und Schiebedach waren demnach nur fingerbreit geöffnet. Kurz bevor die Ordnungskräfte den Wagen aufbrechen wollten, kam der 43-Jährige und erklärte: das Hecheln seines Hundes sei normal. Das liege am schwarzen Fell.

Maler wollte „nur Farbe holen“

Im ersten Prozessanlauf hatte der Besitzer Ende Januar angegeben, er habe damals nur Farbe holen wollen und sei von seiner Frau aufgehalten worden.

Die Richterin wies den Mann schon damals darauf hin, dass allein diese Erklärung für eine Verurteilung wegen Tierquälerei reiche. Der 43-Jährige hatte gesagt, dass er das Bußgeld in Höhe von 450 Euro nicht zahlen könne.

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