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Mordkommission sucht nach schwerem Unfall auf A57 Zeugen

Unfall auf der A57 bei Uedem am 28. November 2017. Mittlerweile ermittelt eine Mordkommission.

Foto: Polizei

Unfall auf der A57 bei Uedem am 28. November 2017. Mittlerweile ermittelt eine Mordkommission. Foto: Polizei

Uedem/Mülheim.  Acht Fahrzeuge waren auf der A57 bei Uedem Ende November in einen ungesicherten BMW gefahren. Mordkommission der Duisburger Polizei sucht Zeugen.

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Eine sechsköpfige Mordkommission der Duisburger Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags durch Unterlassen. Dabei geht es um einen Unfall auf der A57 bei Uedem am 28. November. Immer noch sei unklar, wer an diesem späten Abend den Wagen, der den Unfall verursacht hatte, fuhr. Auch sei nicht klar, wie viele Insassen zur Unfallzeit in besagtem BMW saßen.

Die Polizei sucht daher Zeugen, die gesehen haben, wer in der Nacht mit dem Auto unterwegs war. "Wem ist das Fahrzeug auf der Autobahn bereits vor dem Unfall aufgefallen" fragt die Polizei. Und weiter: "Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 unter der Telefonnummer 0203/28 00 entgegen."

BMW auf linkem Fahrstreifen ungesichert stehen gelassen

Das war geschehen: Ein unbekannter Fahrer hatte am 28. November gegen 23.30 Uhr nach einem Alleinunfall auf der A57 bei Uedem Richtung Niederlande den Wagen, einen schwarzen BMW mit dem Kennzeichen MH-AX 45, ohne Absicherung auf dem linken Fahrstreifen der Autobahn stehen lassen. Acht weitere Fahrzeuge stießen mit dem Auto zusammen. Sechs Menschen wurden verletzt, zum Teil schwer. Ein Niederländer schwebte zeitweise in Lebensgefahr.

Der 23-jährige Halter des Wagens aus Mülheim konnte als Tatverdächtiger ermittelt werden, ebenso ein weiterer Tatverdächtiger. Hinsichtlich des zweiten Verdächtigen hält sich die Polizei jedoch bedeckt. Die Mordkommission war bereits Ende 2017 eingerichtet worden. (red)

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