Niederlande

Niederlande: Asylunterkunft in Grenznähe in Brand gesetzt

Niederlande: In Someren nahe der Grenze stand eine Unterkunft für Geflüchtete in Flammen. Die niederländische Feuerwehr vermutet Brandstiftung.

Niederlande: In Someren nahe der Grenze stand eine Unterkunft für Geflüchtete in Flammen. Die niederländische Feuerwehr vermutet Brandstiftung.

Foto: Johannes KRUCK / NRZ

Aus den Niederlanden.  Auf einem Bauernhof in Someren hat es gebrannt. 450 Geflüchtete sollten dort einziehen. Niederländische Behörden gehen von Brandstiftung aus.

Auf einem Campingbauernhof in der niederländischen Gemeinde Someren ist in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Ab kommendem Montag sollten dort 450 Asylbewerber untergebracht werden. Wie „Omroep Brabant“ berichtet, gehen Polizei und Feuerwehr von Brandstiftung aus. Es befanden sich keine Menschen in dem Gebäude, verletzt wurde niemand.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr niederländischen Medien mitteilt, hätte das Feuer in den Schlafräumen im Erdgeschoss des Bauernhauses erhebliche Brandschäden angerichtet, auch der Rest des Gebäudes weise erhebliche Schäden auf. Durch den schnellen Einsatz konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf das Strohdach des Hofes übergreifen.

Niederlande: Einwohner protestieren gegen Aufnahme von Geflüchteten in Someren

Ab dem 28. November sollten dort 450 Asylsuchende aufgenommen werden, zunächst für zwei Monate, so der Plan der Gemeinde. Laut „Omroep Brabant“ sei dieses Vorhaben in der örtlichen Bevölkerung auf starken Widerstand gestoßen.

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Die Bürgermeisterin von Someren, Dilia Blok, kritisiert die gewaltsame Aktion. Welche Konsequenzen die Tat auf die geplante Unterbringung der Geflüchteten hat, sei laut einer Sprecherin der Sicherheitsregion Brabant-Zuidoost noch offen.

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