Organspende

Pro&Contra: Ist jeder Organspender, der nicht widerspricht?

Neue Regeln: Soll Organspende zur Pflicht werden?

Mehr als 9000 Menschen sind in Deutschland dringend auf Organspenden angewiesen. Es gibt aber zu wenig Organspender. Neue Gesetze sollen helfen.

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Schweigen als Einverständnis oder Recht auf körperliche Unversehrtheit? Zur Organspende-Debatte diskutieren Peter Toussaint und Jan Jessen.

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Kurz vor der abschließenden Abstimmung über die Reform der Organspende am Donnerstag im Bundestag spricht sich eine knappe Mehrheit der Deutschen für die Einführung einer Widerspruchslösung aus.

Laut einer repräsentativen YouGov-Umfrage, befürworten 53 Prozent die Neuregelung, für die sich eine parteiübergreifende Abgeordnetengruppe um Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einsetzt. 34 Prozent sind dagegen, 13 Prozent machten keine Angabe.

Ist also künftig jeder Organspender, solange er nicht widerspricht? Unsere Autoren sind geteilter Meinung. Jan Jessen spricht sich für die Reform aus und sagt: „So ethisch und rechtlich umstritten die Widerspruchslösung auch ist: Sie wird Menschenleben retten und ist deswegen richtig.“ Peter Toussaint hingegen ist gegen eine Widerspruchslösung. Er verweist auf das durchs Grundgesetz geschützte Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Hier lesen Sie die beiden Kommentare:

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