Risiko minimieren

Runder Tisch. Es kann nur zielführend sein, wenn alle politischen Parteien im Kreis Wesel sich mit den Folgen des Salzbergbaus befassen. So geschehen bei der 1. Veranstaltung des „Runden Tisch Steinsalzbergbau“ im Kreishaus Wesel. Getragen wurde der RT von der Erkenntnis, dass die Absenkung eines potenziellen Überflutungsgebietes das Überschwemmungsrisiko durch Rheinhochwässer und durch Starkregen verstärkt. Die Grundwasserabsenkung gilt für alle Zeiten. Zudem wirken die Oberflächensenkungen im Salzabbaugebiet noch viele Jahrzehnte nach.

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Runder Tisch. Es kann nur zielführend sein, wenn alle politischen Parteien im Kreis Wesel sich mit den Folgen des Salzbergbaus befassen. So geschehen bei der 1. Veranstaltung des „Runden Tisch Steinsalzbergbau“ im Kreishaus Wesel. Getragen wurde der RT von der Erkenntnis, dass die Absenkung eines potenziellen Überflutungsgebietes das Überschwemmungsrisiko durch Rheinhochwässer und durch Starkregen verstärkt. Die Grundwasserabsenkung gilt für alle Zeiten. Zudem wirken die Oberflächensenkungen im Salzabbaugebiet noch viele Jahrzehnte nach.

Fakt ist, dass der Kreis Wesel im Vergleich zu anderen Regionen der Republik das höchste infrastrukturelle Umwelt-Risiko trägt. (...) Wenn auch Erläuterungen zum technischen Bergbaubetrieb und den bergrechtlichen Zusammenhängen im Vordergrund standen, wurde die Forderung nach der Einrichtung einer Schlichtungsstelle für Bergschäden auch für Salzbergbaugeschädigte generell nicht abgelehnt. Ergebnis: Der RT wird weitergeführt. (...)

Um das Risikopotenzial und die potenziellen Schäden zu minimieren, erwarten wir nicht nur die Einrichtung einer Schlichtungsstelle für „Gebäudeschäden“, sondern gesetzgeberische Initiativen, die dem Schutz und der Schadensverhinderung von bergbaugbetroffenen Infrastrukturgebiete entsprechen.

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