Unfall

Nach Lkw-Unfall auf der A3: Fahrer weiter in Lebensgefahr

Der Lkw, der Erde geladen hatte, ist  bei dem Unfall auf die Seite gekippt und durch die Leitplanke gerutscht.

Der Lkw, der Erde geladen hatte, ist bei dem Unfall auf die Seite gekippt und durch die Leitplanke gerutscht.

Foto: Patrick Schüller/ANC-News

Duisburg/Köln.   Nach dem schweren Lkw-Unfall auf der A3 ist die Ursache weiter unklar. Sattelzug fiel auf die Seite, Fahrer ist lebensgefährlich verletzt.

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Nach dem schweren Lkw-Unfall am Mittwochnachmittag auf der A3 schwebt der Fahrer nach wie vor in Lebensgefahr. Der Sattelzug war aus gegen 16 Uhr kurz hinter dem Kreuz Breitscheid in Fahrtrichtung Köln ins Schleudern geraten und auf die Seite gekippt. Die Ursache dafür dürfte nach Angaben der Autobahnpolizei ein kurz zuvor geplatzter Reifen an der Vorderachse gewesen sein.

Der aus der Türkei stammende Fahrer (50) wurde lebensgefährlich verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Köln gebracht werden. Dafür wurde die A3 kurzzeitig in beide Richtungen voll gesperrt. Bis zum späten Abend war auf der Autobahn zwischen Duisburg-Wedau und Ratingen-Ost nur ein Fahrstreifen frei. Erst gegen 21.30 Uhr konnten alle Fahrbahnen wieder freigegeben werden.

Lkw rutschte durch die Leitplanke

Laut Angaben der Polizei war der Lkw, der Erde geladen hatte, bei dem Unfall auf die Seite gekippt und durch die Leitplanke gerutscht. Das Fahrzeug blieb quer auf der mittleren und linken Fahrbahn in Richtung Köln liegen. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro.

Die A3 in Fahrtrichtung Köln war eine gute halbe Stunde gesperrt. In Fahrtrichtung Essen wurde die Sperrung schnell wieder aufgehoben, ein Fahrstreifen blieb bis 16.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr staute sich in Fahrtrichtung Köln zwischen Duisburg-Wedau und dem Kreuz Ratingen-Ost zwischenzeitlich auf mehr als sieben Kilometern. (red)

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