Verkehrswende

SPD bringt E-Scooterverleih fürs Ruhrgebiet ins Gespräch

Im Stadtverkehr schnell von A nach B: Im Alltag vieler europäischer Ballungsräume (Foto: Straßenszene in der belgischen Hauptstadt Brüssel) spielen E-Scooter schon eine große Rolle.

Im Stadtverkehr schnell von A nach B: Im Alltag vieler europäischer Ballungsräume (Foto: Straßenszene in der belgischen Hauptstadt Brüssel) spielen E-Scooter schon eine große Rolle.

Foto: dpa

An Rhein und Ruhr.   Regionalverband Ruhr soll Chancen für einen E-Tretrollerverleih beurteilen. SPD kann sich System ähnlich wie beim Metropolrad Ruhr vorstellen.

Die SPD im Regionalverband Ruhr (RVR) hat die Möglichkeit eines E-Scooterverleihs für die ganze Region ins Gespräch gebracht. Im Grundsatz könne man sich ein Verleihsystem ganz ähnlich wie beim Metropolrad Ruhr vorstellen, hieß es am Mittwoch (22. Mai 2019) bei den Sozialdemokraten.

Der RVR soll nun die Chancen eines möglichen ruhrgebietsweiten Verleihs der Elektrotretroller beurteilen. Erste Initiativen gibt es bereits in einzelnen Städten. In Herne wurde ein Verleiher bereits vorgestellt, auch in Essen gibt es Interesse von Anbietern. Die Sozialdemokraten sind der Meinung, dass man sich auch in der Region dem neuen Verkehrsmittel stellen muss. Sie verweisen auf Ballungsräume wie Stockholm, Brüssel oder Paris. Dort spielten E-Scooter im Alltagsverkehr bereits eine große Rolle.

Positiver Beitrag zur Verkehrswende

Nachdem der Bundesrat den Weg freigemacht hat für die Zulassung von E-Scootern im Straßenverkehr, sieht die SPD-Fraktionsvorsitzende Martina Schmück-Glock „viele Chancen, aber auch Fragen“. Man glaube aber, dass E-Scooter im Verbund mit Bus und Bahn einen positiven Beitrag zur Verkehrswende leisten könnten. Da die Elektro-Tretroller nicht auf Gehwegen fahren sollen, gehen die Sozialdemokraten auch „von positiven Synergien beim Radwegebau“ aus.

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