Corona-Variante

Südafrikanische Mutante: Weitere Infektion im Kreis Viersen

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Die als besonders ansteckend geltende südafrikanische Corona-Mutation wurde bei einer Mitarbeiterin eines Altenheims in Kempen festgestellt.

Die als besonders ansteckend geltende südafrikanische Corona-Mutation wurde bei einer Mitarbeiterin eines Altenheims in Kempen festgestellt.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa

Am Niederrhein.  Die besonders ansteckende Corona-Form wurde bei der Mitarbeiterin eines Altenheims in Kempen festgestellt. Weitere Tests am Montag.

Der Kreis Viersen meldet einen weitere Infektion mit einer besonders ansteckenden Mutation des Coronavirus. Bei einer Beschäftigten einer Alten- und Pflegeeinrichtung in Kempen sei südafrikanische Virusvariante B.1.351 nachgewiesen worden, teilte die Kreisverwaltung an diesem Freitag (5. Februar 2021) mit. Die Variante gilt als bis zu 50% ansteckender als das herkömmliche Virus.

Der Nachweis sei zufällig bei einer Laboruntersuchung erfolgt, hieß es. Die Mitarbeiterin habe zwei weitere Kontaktpersonen in ihrer Familie. In der Einrichtung selbst gibt es laut Gesundheitsamt aktuell keine weiteren positiven Corona-Befunde. Vorsichtshalber soll aber am kommenden Montag bei allen Bewohnern und Mitarbeitern des besagten Wohnbereichs ein Abstrich erfolgen.

Vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona

Nach Angaben der Kreisverwaltung ist kein Bezug zu der Viersener Einrichtung für behinderte Menschen erkennbar, in der die südafrikanische Mutante Ende Januar bei einem Corona-Ausbruch nachgewiesen worden war. Die ebenfalls als besonders ansteckend geltende britische Corona-Variante B.1.1.7 war vor wenigen Tagen bei einer Frau aus Willich nachgewiesen worden.

Derweil meldete der Kreis Viersen an diesem Freitag vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich um eine Frau und einen Mann aus Viersen (81 und 82 Jahre), sowie Frau (85) aus Schwalmtal und eine Frau (71) aus Nettetal. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie Verstorbenen steigt damit auf 219.

234 Impfungen an den ersten fünf Tagen in Dülken

An diesem Montag (8. Februar 2021) startet nrw-weit der Betrieb der Impfzentren - auch im Zentrum im ehemaligen Krankenhaus Dülken laufen die Impfungen an. 234 Personen sollen an den ersten fünf Betriebstagen ihre Erstdosis erhalten. Wer sich wegen einer Corona-Infektion oder als Kontaktperson in Quarantäne befindet, kann solange nicht an der Impfung teilnehmen. Darauf hat die Kreisverwaltung hingewiesen.

Den Angaben zufolge befinden sich im Kreisgebiet derzeit 87 Personen im Alter von über 80 Jahren in Quarantäne. Derweil kommen die Impfungen in Pflegeheimen sehr gut voran. Dokumentiert ist die Erstimpfung von 1.793 Bewohnern und 1.856 Mitarbeitern. Und 813 Bewohner sowie 916 Mitarbeiter haben bereits die zweite Impfdosis erhalten, sind also schon immunisiert.

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