Wallfahrt Kevelaer

Trauer um Ex-Wallfahrtsrektor Richard Schulte Staade

Richard Schulte Staade, der jetzt in Kevelaer verstarb, hier bei einem festlichen Abendempfang im Jahr 2012.

Richard Schulte Staade, der jetzt in Kevelaer verstarb, hier bei einem festlichen Abendempfang im Jahr 2012.

Foto: Roy Glisson

Am Niederrhein.  Kevelaer trauert. Ex-Wallfahrtsrektor Richard Schulte Staade ist gestorben. Während seiner Amtszeit kam Papst Johannes Paul II. an den Niederrhein.

Kevelaer trauert um Richard Schulte Staade. Der langjährige Rektor der Wallfahrt verstarb am Abend des 13. Januars im Alter von 87 Jahren. Er ist „in das Haus des Vaters heimgegangen“, teilte Domkapitular Gregor Kauling mit.

In der Stadt und im Bistum Münster nahmen Gläubige die Nachricht mit Betroffenheit auf. Der Geistliche hatte die Entwicklung des Wallfahrtortes entscheidend geprägt. Höhepunkte seiner Amtszeit waren die Besuche von Papst Johannes Paul II., Mutter Teresa und Kardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., im Jahr 1987.

Richard Schulte Staade wurde 1932 in Werden an der Ruhr geboren und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. 1963 wurde er zum Priester geweiht, von 1966 bis 1971 war er in Wesel tätig, 1975 wechselte er als Pfarrer nach St. Marien Kevelaer und wurde Wallfahrtsrektor. Obwohl er zuvor gesagt hatte: „Nie der Rhein“, lernte er die Region lieben.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben