Regionalexpress

Unfall mit RE4: Autofahrerin verwechselt Straße mit Schienen

Ein Auto ist in Mönchengladbach von einem Zug erfasst worden. Die 81-jährige Autofahrerin war aus bisher unbekannten Gründen auf einem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Der herannahende RE4 erfasste das Auto.

Ein Auto ist in Mönchengladbach von einem Zug erfasst worden. Die 81-jährige Autofahrerin war aus bisher unbekannten Gründen auf einem Bahnübergang zum Stehen gekommen. Der herannahende RE4 erfasste das Auto.

Foto: Sascha Rixkens / dpa

Mönchengladbach.  Eine Bahn des Regionalexpress RE4 ist am Donnerstagmorgen mit einem Auto zusammengestoßen. Die Autofahrerin (81) war ins Gleisbett geraten.

Ein Auto ist am Donnerstagmorgen in Mönchengladbach mit einem Regionalzug (RE4) zusammengeprallt. Dabei sind nach Polizeiangaben vier Fahrgäste verletzt worden. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus, wie die Bundespolizei mitteilte. Zunächst hieß es, dass sieben Personen verletzt worden seien. Die Polizei hat die Zahl mittlerweile nach unten korrigiert.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war eine 81-jährige Frau versehentlich auf die Schienen an einem Bahnübergang gefahren – sie hatte demnach wohl die Gleise mit der Straße verwechselt. Bei dem Zusammenstoß mit dem RE4 sei die Frau aber nicht mehr im Wagen gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Zeugen hätten die Frau rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die 81-Jährige erlitt einen Schock. „Sie hat sehr viel Glück gehabt“, sagte Polizeisprecherin Dajana Burmann.

Unfall: Regionalexpress 4 und Auto stoßen in Mönchengladbach zusammen

Etwa 200 Passagiere saßen in dem Regionalexpress in Richtung Düsseldorf. Sie stiegen in bereitgestellte Ersatzbusse um, wie ein Bahnsprecher erklärte. Die Strecke zwischen Mönchengladbach-Rheydt und Baal blieb zunächst gesperrt. Regionalzüge der Linien RE4 und RB33 seien von der Sperrung betroffen.

„Das Auto ist unter dem Zug verkeilt, so dass man Spezialgerät braucht, um das Auto wegzubekommen“, sagte ein Bahnsprecher. Man könne nicht sagen, wann die Strecke wieder freigegeben werde. Der Bahnübergang sei mit einem Lichtzeichen und einer Halbschranke gut gesichert. Das sei keine besonders gefährliche Stelle. (dpa)

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