Flughafen

Wie aus einem vielleicht schon bald anderthalb Flieger werden

Foto: WAZ FotoPool

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Weeze. Strahlende Gesichter am Samstagnachmittag im Raum Nimwegen im Weezer Terminal. Nicht ohne Grund: Nach den ersten Flügen in Richtung Nord-Irak 2007, genauer gesagt Charterflüge nach Erbil, kann sich das Engagement von Hamburg International sehen lassen.

Klar, dass Airline-Chef Norbert Grella höchstpersönlich das Ergebnis verkündete. Übrigens ein Jahr nach der Stationierung der ersten Maschine am Niederrhein. Wurden nach einer Saison Erbil in 2008 über 11000 Passagiere nach Mallorca geflogen, so stieg das Aufkommen in 2009 auf über 60 000 an. Und Grella weiß: „Hier steckt mehr Potenzial drin. Wir wollen hier ein richtig festes Standbein bekommen.“ Dieser Wirtschaftsraum müsse genutzt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei die niederländischen Nachbarn, die etwa 50 Prozent des Geschäfts ab Weeze ausmachen. Neben Spanien inklusive Balearen und Kanaren, das immer beliebter werdende Ägypten, wird Griechenland angeflogen. Letzteres habe aber gerade in Deutschland an Beliebtheit seit dem vergangenen Jahr verloren. Bei der Wertigkeit rangiert Weeze hinter dem Drehkreuz Friedrichshafen, und dem Airport Saarbrücken, so Grella, auf Platz 3. Bei so vielen guten Nachrichten lag es nahe, dass der Chef der Fluggesellschaft gleich auch noch neue Ziele für die Wintersaison 2010/20111 mit im Gepäck hatte. So geht es zusätzlich nach Luxor und auf die Kanareninsel La Palma. Erstmals bieten die Hamburger innerdeutsche Flüge von Weeze nach Friedrichshafen an. Über die Stadt im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz „können Sie relativ günstig in die Skigebiete im Süden gelangen“. Ab November wird es ebenfalls einmal wöchentlich über das Drehkreuz Friedrichshafen die Ziele Sharm el Sheikh, Lanzarote und Marsa Alam geben. Ohne viel Probleme beim Wechseln von einem zum anderen Flugzeug, verspricht Norbert Grella. Apropos Flugzeug: Da denkt der Airline-Chef auch schon über einen Ausbau der Flotte am Niederrhein nach. Mit einer über bestimmte Tage stationierten Maschine könnten so aus einem bald anderthalb Airbus 319 in Weeze werden. Wann das aber so weit sein wird, ließ Grella offen. Auch, ob Akkar nahe Jordanien angesteuert wird. Bei so viel Freude über die Entwicklung setzte sich Pilot und Chef Norbert Grella selbst ins Cockpit und flog in einer Höhe von etwa 1000 Meter (3000 Fuß) 120 Passagiere gratis am Samstag über Wesel, Dinslaken, Duisburg, Essen und ließ den großen Flughafen Düsseldorf dabei links liegen. Ein Schelm wer da Böses denkt. </p></text>

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