Freizeit

Starker Auftakt am Hochofen beim Traumzeitfestival

Berge-Sängerin Marianne Neumann gefiel am Cowperplatz.

Berge-Sängerin Marianne Neumann gefiel am Cowperplatz.

Foto: Heiko Buschmann

Musikfestival im Duisburger Landschaftspark Nord hat begonnen. Erst sangen Berge, dann tanzte die Meute. Bis Sonntag soll die Stimmung anhalten.

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Alte Männer und schöne, junge Frauen: Diese Kombination geht beim Traumzeit-Festival immer – und dies ganz unverfänglich. Gemeint sind das Wechselspiel auf den Bühnen im Landschaftspark Nord, wenn am Freitagabend zunächst der Knappenchor Rheinland der stimmungsvolle Auftakt zur dreitägigen Sause am Hochofen gebührt. Eine Stunde später steht ein paar Meter weiter Marianne Neumann auf der Bühne des Cowperplatzes, schon rein optisch ein ziemlich krasses Gegenteil zu den Bergmannskumpel aus Moers. Die Sängerin der Band Berge aus Berlin, angesichts der knapp 30 Grad im Ruhrpott nur im Kleidchen unterwegs, ist optisch eine Augenweide. Musikalisch allerdings können ihre etwas zu seichten Popnummern das Publikum nicht sofort mitreißen.

Kaum etwas verlernt

Wer lau beginnt, kann sich immerhin steigern, so lassen es Berge am Ende ihres Sets für ihre Verhältnisse ordentlich krachen – was der perfekte Übergang zum nächsten Act des Abends sind. Dann sind wieder ältere Herren an der Reihe, nämlich Teenage Fanclub. Die Punkrocker aus Glasgow kommen zwar an den Haaren angegraut und mit nicht zu versteckendem Bauch daher, doch an Gitarre, Bass, Keyboards und Drums haben sie seit ihrer Gründung in den späten 80ern kaum etwas verlernt. Das feiern die Fans in der Gießhalle, bevor es am späten Abend mit Käptn Peng sowie schließlich die Trompeten-Techno-Kombo Meute die Meute in der zum tanzen bringt. Alles in allem ein gelungener Auftakt zur Traumzeit 2019, der für Samstag und Sonntag viel verspricht.

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