Urgetreide Emmer

Wie schmeckt Emmer?

Hier wächst Emmer. Ein Ur-Getreide-Feld in der Nähe des „Bloemesheimer Weg“ in Neukirchen-Vluyn.

Foto: Andreas Nohlen

Hier wächst Emmer. Ein Ur-Getreide-Feld in der Nähe des „Bloemesheimer Weg“ in Neukirchen-Vluyn. Foto: Andreas Nohlen

Am Niederrhein.   Wir verkosten Brot, das mit dem Urgetreide gebacken wird. Brotsommelier Norbert Büsch aus Kamp-Lintfort wird uns alles über Emmer erzählen

Ein Urgetreide erobert Herzen und Gaumen der Niederrheiner: Emmer. Die Weizenart mit den lang begrannten, meist zweiblütigen Ährchen wird heute in Europa kaum noch angebaut – nun aber wieder am Niederrhein – dank solch begeisterter Brot- und Heimatfans wie Norbert Büsch.

Der Bäckermeister und Brot-Sommelier aus Kamp-Lintfort hat im vergangenen Jahr Emmer-Mitstreiter gefunden: Acht Landwirte haben das Urgetreide für Büsch angebaut – die Landwirtschaftskammer Rheinland steht den Landwirten mit Rat und Tat zur Seite. Bei einem ersten Verkaufsfest anlässlich der Landwirtschaftsschau auf Haus Riswick (Kleve) kam das Emmer-Brot bei den Niederrheinern schon sehr gut an.

Das Urkorn hat einen leicht nussigen Geschmack. Wir werden das ‘mal testen.

Kein Wunder. Emmergetreide ist eiweiß- und mineralstoffreich. Trotz seiner mäßigen Klebereigenschaften ist Emmer für die Brotherstellung geeignet. Vollkornbackwaren verleiht das Urkorn einen herzhaften und leicht nussigen Geschmack.

„Zurück zum Ursprung, zurück zum Geschmack“, bringt es Norbert Büsch knapp und knackig auf den Punkt. Ab Oktober wird Emmerbrot in den Fachgeschäften am Niederrhein zu kaufen sein. Emmer, sagt Norbert Büsch, sei gesund und schmecke einfach lecker, habe aber auch ganz praktische Vorteile: „Das Korn ist – durch seine Umhüllung mit einer Spelze – geschützt vor Umwelteinflüssen und Verschmutzungen.“ Das mache Emmer auch zu einem gut geeigneten Getreide für Allergiker.

NRZ-Exklusiv: Wir laden ein zur Emmer-Verkostung. Mal mit mal ohne Belag. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt

Wir wollen das genauer wissen. Und werden mit 20 Leserinnen/Lesern bei einer Brot-Verkostung den Emmer genauer unter die Lupe – oder besser – in den Mund nehmen. Brotsommelier Norbert Büsch wird uns am Donnerstag, 21. September, in seiner großen Bäckerei in Kamp-Lintfort begrüßen und alles über Emmer erzählen, was er weiß. Anschließend darf verkostet werden: Zunächst wird eine reine Brotverkostung unsere Sinne schärfen, dann folgt eine Verkostung mit unterschiedlichen Belägen.

Nach der Verkostung gibt es eine Führung durch die große Büsch-Bäckerei in Kamp-Lintfort.

Mit reichlich Brot im Bauch und im Kopf werden wir dann noch einen Rundgang durch die große Bäckerei unternehmen. Mit etwas Glück sind Sie dabei: Siehe Box.

Warum der Norbert Büsch das alles macht? „Ich möchte einfach dem Nahrungsmittel Brot wieder den Stellenwert geben, den es verdient. Brot ist die günstigste Art, sich täglich Luxus zu leisten.“

>>>Wir verlosen 20 Plätze!

20 Personen können an der Emmer-Verkostung am Donnerstag, 21. September, 15 bis etwa 16.30 Uhr, teilnehmen. Wir losen aus allen Einsendungen 10 x 2 Plätze aus. Schreiben Sie uns: NRZ-Niederrheinredaktion, Postfach, 47441 Moers. Mail an: niederrhein@nrz.de – Stichwort Emmer. Einsendeschluss: Sonntag, 17. September, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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