Sozialticket

NRW hat 30 Millionen Euro für das Sozialticket gegeben

Foto: Ute Gabriel / WAZ FotoPool

An Rhein und Ruhr.   NRW hat für das Sozialticket in 2012 den Kommunen und Verkehrsverbünden 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Mittel hatte man den Bezirksregierungen zugewiesen. Durch die entstehende Mobilität sollte allen Bevölkerungsschichten ein aktives Leben in der Gesellschaft ermöglicht werden.

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Das Land Nordrhein-Westfalen hat für das Sozialticket den Kommunen und Verkehrsverbünden im Jahr 2012 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Verkehrsministerium in Düsseldorf hatte letztes Jahr mitgeteilt, dass die Mittel den Bezirksregierungen zugewiesen worden wären. „Das Land steht zu seinem Wort, allen Bevölkerungsschichten durch Mobilität eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen“, sagte Minister Michael Groschek (SPD).

Von den Landesgeldern sind alleine 19 Millionen Euro in das Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) gegangen. Dort hat man das Sozialticket allerdings eher skeptisch angesehen im letzten Jahr. VRR-Vorstand Klaus Vorgang hatte die Nachfrage unlängst als „verhalten“ bezeichnet. Die Verkaufszahlen stiegen zwar etwas an (41.500 im Januar), aber nur 5 Prozent der Berechtigten nutzten das Ticket tatsächlich. Angepeilt waren 14%. Das Ticket kostet 29,90 Euro, gilt nur in der jeweiligen Wohnkommune (auf dem Land innerhalb des Kreises).

Aachen als gutes Beispiel

Im Verkehrsministerium ist man vom Sozialticket überzeugt gewesen. Die Förderung habe gewirkt: „Das erkennen wir daran, dass die Sozialtickets in immer mehr Kommunen verfügbar sind und seine Absatzzahlen stetig steigen“, sagte Minister Groschek. Er verweist auf den Verkehrsverbund Aachen als Beispiel. Dort hatte sich die Abnahme der Sozialtickets innerhalb eines Jahres auf etwa 12.000 Tickets verdoppelt.

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