NRW-Polizei tauscht Bodycams aus - weiter mit neuem Modell

Die Mini-Kameras (Archivbild) seien störanfällig und ungeeignet, hieß es. Jetzt soll es eine neue Ausschreibung geben.

Foto: dpa

Die Mini-Kameras (Archivbild) seien störanfällig und ungeeignet, hieß es. Jetzt soll es eine neue Ausschreibung geben.

Düsseldorf.  Das Innenministerium schwenkt bei den Bodycams auf ein anderes Modell um. Die bisher eingesetzten Kameras seien zu störanfällig und ungeeignet.

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Die NRW-Polizei tauscht die Bodycams aus, die seit knapp einem Jahr in einem Pilotversuch erprobt werden. Innenminister Herbert Reul (CDU) habe den Einsatz mit der jetzigen Technik für gescheitert erklärt, sagte ein Sprecher des Innenministeriums am Donnerstag. Die Displays der Mini-Kameras seien störanfällig und die Akku-Laufzeiten reichten nicht aus. "Wir machen aber weiter, nur mit anderen Kameras", sagte der Sprecher. Dafür solle eine Neu-Ausschreibung erfolgen. Die neuen Geräte sollten dann ab Mitte des Jahres landesweit eingeführt werden.

Der Pilotversuch hatte im Frühjahr 2017 begonnen. Anlass war die steigende Zahl von Übergriffen auf Polizisten. Das Thema stand am Donnerstag auch auf der Tagesordnung des Landtags-Innenausschusses. Generell hätten die Körperkameras sich bewährt und eine deeskalierende Wirkung bei Konflikten gezeigt, sagte der Sprecher.

Über den Stopp der bisherigen Bodycams hatte zunächst der WDR berichtet. (dpa)

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