Ferien

Endlich Sommerferien! Schüler erzählen, was sie erleben

Sechs Wochen frei: Nadja Abou Hamdan, Celine Usselmann, Amelie Henschel, Jesse Westrup und Lisa Schneider (v.l.), die zur Heinrich-Pattberg-Realschule in Moers gehen, freuen sich auf die freie Zeit.

Sechs Wochen frei: Nadja Abou Hamdan, Celine Usselmann, Amelie Henschel, Jesse Westrup und Lisa Schneider (v.l.), die zur Heinrich-Pattberg-Realschule in Moers gehen, freuen sich auf die freie Zeit.

Foto: Anika Bloemers

An Rhein und Ruhr.  Sechs Wochen frei: Die Schüler aus NRW freuen sich auf die großen Ferien. Zwölf Kinder und Jugendliche erzählen, was sie alles geplant haben.

Nordrhein-Westfalen startet heute in die Sommerferien. Bis zum 28. August heißt es für mehr als 2,4 Millionen Schülerinnen und Schüler aller Schulformen: Kein Unterricht, keine Hausaufgaben und keine Klausuren, dafür aber jede Menge freie Zeit. Ob Urlaub mit einer Gruppe von Freunden im Ferienlager, Wanderungen in den Alpen oder Sonne tanken an den Stränden Südeuropas: Die meisten Kinder haben in den Ferien viel vor – und genießen es dennoch auch, einfach mal nichts zu tun. Zuhause freuen sich die Schülerinnen und Schüler aus der Region darauf, Zeit für ihre Freunde und ihre Familien zu haben, Sport zu treiben, Serien zu schauen und Eis essen und schwimmen zu gehen.

Wir haben mit zwölf Kindern und Jugendlichen von der Christopherusschule in Essen, der Heinrich-Pattberg-Realschule in Moers, dem Gymnasium im Gustav-Heinemann-Schulzentrum in Dinslaken sowie dem Andreas-Vesalius-Gymnasium in Wesel darüber gesprochen, wie sie ihre Ferien gestalten, was sie unternehmen, wo sie hinfahren und wie ihr Schuljahr verlaufen ist. Für alle steht fest: Am Ende vergehen sechs Wochen Sommerferien doch wieder viel schneller als gedacht…

Boroka Hankoszki, zehn Jahre, 5. Klasse, Gymnasium im GHZ Dinslaken

Ich wurde in Ungarn geboren und meine ganze Verwandtschaft lebt dort. Deswegen fahre ich in den großen Ferien immer für sechs Wochen dorthin. Das ist also sowas wie mein zweites Zuhause. Meine Eltern kommen auch für zwei Wochen nach Ungarn und wir gehen dann schwimmen und wandern. Am coolsten ist, dass ich die ganze Zeit mit meinen Cousins und Cousinen, die auch dort wohnen, spielen kann.

Celine Usselmann, 15 Jahre, 9. Klasse, Heinrich-Pattberg-Realschule Moers

In den ersten zwei Wochen habe ich vormittags immer sturmfrei, da werde ich einfach den ganzen Morgen entspannt Serien im Bett schauen. Anfang August fahre ich mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester weg. Wenn wir wieder zurück sind, werde ich meine Freunde treffen und Gitarre spielen. Mit dem Schuljahr bin ich ganz zufrieden, es lief besser als im letzten Jahr, vor allem das zweite Halbjahr.

Erem Cem Jansen, elf Jahre, 5. Klasse, Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel

In diesen Sommerferien bin ich fast die ganze Zeit unterwegs. Zuerst steht für drei Wochen die Stadtranderholung in Wesel an, die geht von morgens bis nachmittags und ich treffe dort viele Freunde aus dem letzten Jahr. Darauf freue ich mich. Dann bin ich eine Woche zuhause und fliege danach mit meinen Eltern und meinem Bruder zwei Wochen in die Türkei. Da ist es sehr heiß und wir gehen viel im Meer schwimmen.

Jesse Westrup, 15 Jahre, 9. Klasse, Heinrich-Pattberg-Realschule Moers

Ich fahre in den Ferien vor allem mit meinen Freunden weg. Zuerst geht es eine Woche nach Holland ans Ijsselmeer, wo wir zelten wollen. Wir haben nicht so viel Geld, deswegen wollen wir uns einfach eine gute Zeit machen, ohne viel zu unternehmen. Und dann fahre ich noch zwei Wochen nach Schweden in einen Nationalpark, da legen wir verschiedene Stopps ein und wandern viel.

Maya Schäfer, zehn Jahre, 5. Klasse, Gymnasium im GHZ Dinslaken

Ich fahre mit meinen Eltern in den großen Ferien für drei Wochen nach Österreich in die Berge. Da ist es so schön ruhig, wir sind in der Natur und ich fühle mich dort frei, weil ich so viel Zeit und keine Termine habe. Wir gehen wandern, schwimmen in Seen und machen geführte Alpaka-Touren in den Bergen. Darauf freue ich mich wirklich am meisten, weil Alpakas die niedlichsten Tiere überhaupt sind.

Amy Wingenfeld, elf Jahre, 4. Klasse, Christopherusschule Essen

Mit meinen Eltern und meinem Hund Tequila fahre ich für drei Wochen in die Berge nach Österreich. Dort wandern wir und wir können dort sogar Schlitten fahren. Es gibt dort nämlich einen Berg, wo noch Schnee liegt und man auch im Sommer immer rodeln kann. Und natürlich treffe ich alle meine Freunde in den Ferien. Wir gehen schwimmen, machen Brettspiele oder holen uns ein Eis.

Nico Woestemeier, zehn Jahre, 5. Klasse, Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel

Dieses Jahr mache ich in den Ferien etwas Besonderes. Ich lerne beim Zirkus in Voerde, wie man zaubern und andere Kunststücke machen kann. Da sind auch ganz viele andere Kinder dabei und am Ende führen wir das auch für unsere Familien auf. Vorher fahre ich mit meinen Eltern und meinem Bruder zwei Wochen nach Österreich. Dort wandern wir jeden Tag, das macht mir viel Spaß.

Amelie Henschel, 15 Jahre, 9. Klasse, Heinrich-Pattberg-Realschule Moers

Ich lebe in einer Wohngruppe und wir fahren alle zusammen ins Ferienlager nach Antweiler in Rheinland-Pfalz und unternehmen dort sehr viel. Mit meinen Eltern geht es dieses Jahr nach Polen an die Ostsee. Wir planen vorher meistens nicht so viel, sondern entscheiden spontan, was wir machen, je nachdem wie das Wetter wird. Wenn ich wieder zuhause bin, will ich mich mit Freunden verabreden.

Lisa Schneider, 16 Jahre, 9. Klasse, Heinrich-Pattberg-Realschule Moers

Für mich geht’s in diesen Sommerferien nach Mallorca an den Ballermann – und zwar mit meiner Mutter. Wir finden es dort beide richtig gut, mögen die Musik und werden dort oft feiern gehen. Tagsüber gehen wir natürlich an den Strand. Wenn ich wieder zuhause bin, treffe ich mich viel mit Freunden und der Familie. Mein Zeugnis hätte dieses Jahr besser sein können, aber es fällt ganz in Ordnung aus.

Damian Witte, acht Jahre, 2. Klasse, Christopherusschule Essen

Wir haben einen riesigen Pool im Garten, da werde ich ganz oft reinspringen in den Ferien und auch meine Freunde einladen. Außerdem besuche ich Oma und Opa, die wohnen in Hattingen und wir gehen dann Eis essen, spazieren oder spielen Lego. Das mache ich besonders gerne, ich habe auch die große Lego-Burg. Am meisten freue ich mich, dass ich ganz viel Zeit habe. Ein bisschen das Einmaleins üben sollen wir aber auch.

Nadja Abou Hamdan, 15 Jahre, 9. Klasse, Heinrich-Pattberg-Realschule Moers

Ich bleibe fast die ganzen Ferien zuhause. Das macht mir aber nichts aus, weil ich mich viel mit Freunden treffe. Wir sind immer draußen unterwegs und bei gutem Wetter fahren wir zum Uettelsheimer See nach Duisburg-Baerl. Mit meinen Eltern fahre ich vielleicht noch spontan weg, wir reisen gerne in die Schweiz, machen dort Städtetrips und schauen uns die Sehenswürdigkeiten an.

Maja Schuller, zehn Jahre, 5. Klasse, Gymnasium im GHZ Dinslaken

Ich freue mich total auf die Ferien. Das war mein erstes Jahr auf dem Gymnasium und alles hat sehr gut geklappt, wir haben eine tolle Klasse und halten alle zusammen. Als erstes fahre ich zwei Wochen auf die Insel Ameland mit einer Ferienfreizeit, meine Freundin Lilli kommt auch mit. Sie geht in die gleiche Klasse wie ich. Danach fahre ich mit meinen Eltern noch nach Südfrankreich, da wohnen wir in einem Mobilheim.

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