Tierquälerei

Polizei befreit Hund aus Auto in der prallen Sonne

Symbolfoto: Bei Bonn mussten Polizisten einschreiten, weil eine 59-Jährige ihren Hund im Auto in der prallen Sonne zurückgelassen hat.

Symbolfoto: Bei Bonn mussten Polizisten einschreiten, weil eine 59-Jährige ihren Hund im Auto in der prallen Sonne zurückgelassen hat.

Foto: Markus Scholz / dpa

Ruppichteroth.  Eingeschlossen im Auto in der prallen Sonne hat eine Frau nahe Bonn ihren Hund zurückgelassen. Polizisten schlugen die Seitenscheibe ein.

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Polizisten haben in der Nähe von Bonn einen Hund aus einem überhitzten Auto befreit. Eine Zeugin hatte am Mittwochnachmittag das Tier gemeldet, das in einem Auto in dem Ort Ruppichteroth in der prallen Sonne eingeschlossen war. Das teilte die Polizei im Rhein-Sieg-Kreis am Donnerstag mit.

Die Beamten schlugen die Seitenscheibe des Fahrzeugs ein und befreiten den erschöpften Hund. Rund um Bonn wurden am Mittwochnachmittag im Schatten Temperaturen von rund 25 Grad gemessen.

Hundehalterin kehrte erst nach über einer Stunde zurück

Erst mehr als eine Stunde später sei die Hundehalterin zu ihrem Auto zurückgekehrt, berichtete die Polizei. Wie lange der Hund im Auto eingeschlossen war, blieb unklar.

Gegen die 59 Jahre alte Frau wird nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die Polizei appelliert an alle Autofahrer, keine Personen oder Tiere bei diesem Wetter in Fahrzeugen zurückzulassen. Fahrzeuge heizen auch ohne Sonneneinstrahlung schnell auf, so dass lebensbedrohliche Situationen entstehen können. (dpa)

Hitze im Auto - lebensgefährlich für Mensch und Tier
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