Organspende

Wieder mehr Organspender, NRW ist aber weiter Schlusslicht

Ein Organspendeausweis, aufgenommen vor dem Modell eines menschlichen Torsos. NRW ist im Bundesvergleich weiterhin Schlusslicht.

Ein Organspendeausweis, aufgenommen vor dem Modell eines menschlichen Torsos. NRW ist im Bundesvergleich weiterhin Schlusslicht.

Foto: Daniel Maurer / dpa

Düsseldorf.  Zahl der Organspender in NRW ist 2019 gestiegen. Mit zehn Spendern pro Million Einwohner bleibt das Land im Bundesvergleich aber Schlusslicht.

Tausende Kranke in Deutschland hoffen auf ein Spende-Organ wie Niere, Leber, Lunge und Herz. Die Zahl der Organspender in Nordrhein-Westfalen ist in 2019 erneut gestiegen, aber NRW bleibt nach Zahlen der Stiftung Organtransplantation (DSO) bundesweit weiter Schlusslicht.

Insgesamt haben im vergangenen Jahr 179 Menschen in NRW nach ihrem Tod 586 Organe für schwerkranke Patienten gespendet, wie die DSO am Montag in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr waren es 163 Spender. Bundesweit lag die Zahl mit 932 Spendern annähernd auf dem Vorjahresniveau (955).

Im Bundesdurchschnitt kommen 11,2 Spender auf eine Million Einwohner

Im bundesweiten Vergleich mit insgesamt sieben Regionen steht NRW weiterhin an letzter Stelle: Kamen in ganz Deutschland 11,2 Spender auf eine Million Einwohner, lag der Schnitt im bevölkerungsreichsten Bundesland bei 10 Spendern pro Million Einwohner.

Die ostdeutschen Regionen liegen mit 13,5 bis 14,9 Spendern pro Million Einwohner deutlich darüber. Zu den neun Transplantationszentren in NRW gehören sieben Uni-Kliniken und zwei Zentren in Bad Oeynhausen und Köln-Merheim. (dpa)

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