Elektromobilität

Kanzlerin eröffnet Mennekes-Campus in Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete den Mennekes-Campus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete den Mennekes-Campus.

Berlin/Kirchhundem.   Das Sauerländer Unternehmen zeigt in Berlin Produkte zur E-Mobilität auf dem Mennekes-Campus. Die Kanzlerin hat zur Eröffnung vorbeigeschaut.

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Die Zukunft gehört der Elektromobilität. Jedenfalls ist dies seit zehn Jahren die Überzeugung beim Unternehmen Mennekes aus Kirchhundem, das heute mit dem Mennekes-Campus eine ständige Vertretung in Berlin mit viel Prominenz eingeweiht hat. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete das von Mennekes initiierte Symposium „10 Jahre Elektromobilität – Gegenwart wird Zukunft“.

„Wir sind auf dem richtigen Pfad“, bekräftigte die Kanzlerin den Kurs, den die Sauerländer als eines der ersten Unternehmen seit einem Jahrzehnt unbeirrt gehen. Mit dem 2014 entwickelten Standard-Elektroladestecker Typ2 setzte Mennekes Maßstäbe für die Branche. Dass es mit Blick auf die Million E-Autos auf deutschen Straßen langsamer vorwärts geht, als es sich die Bundesregierung gewünscht hatte, findet Merkel „nicht so ein Drama. 2020 werden wir es nicht schaffen, aber 2022.“

Aus Sicht von Mennekes ist das bisherige Tempo möglicherweise gar kein Nachteil, schließlich sind die Kapazitäten eines Mittelständlers gegenüber Großkonzernen begrenzt. Der Weltmarktführer für CEE-Stecker hat seine Produkte rund um E-Mobilität konsequent ausgeweitet, verbucht inzwischen rund 30 Prozent seines Umsatzes mit diesem Thema und bietet vom Ladestecker, über Wandladeboxen (Wallboxen) und Ladesäulen bis hin zu Softwareangeboten zur professionellen Verwaltung von Ladeinfrastruktur eine ganze Palette rund um E-Mobility.

Revolution der Mobilität

In Berlin auf dem Campus zeigt das Unternehmen im Showroom ab sofort die Mennekes-City – ein detailgetreues Modell einer Großstadt in 3D. Auf diese Weise sollen intelligente Lösungen für die E-Mobility anschaulich erlebbar werden: Vom Restaurant über den Flottenladeplatz eines Unternehmens, bis hin zum einzelnen Wohnhaus – das Modell zeigt sämtliche Themenfelder, in denen der Spezialist aus Kirchhundem in der Elektromobilität bereits Maßstäbe gesetzt hat. Das 3D-Modell ist 360 Grad interaktiv steuerbar, so dass jeder Besucher das Leistungsspektrum von Mennekes erleben kann.

Wie schnell nun die Elektromobilität Fahrt aufnimmt, hängt nicht zuletzt an der Ladeinfrastruktur, für die die Sauerländer intelligente Lösungen anbieten – aber auch an Visionären wie Günther Schuh, Professor der RWTH Aachen und Entwickler des Streetscooters und des Cityflitzers E-Go, der ab rund 15 000 Euro den Umstieg in ein Elektroauto ermöglicht. Schuh sprach gestern über die „Revolution der innerstädtischen Mobilität“ – nicht nur in Berlin.

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