Polizei

Todesumstände unklar - Polizei sucht nach letztem Zeugen

Zeichen der Anteilnahme: Grableuchten und ein Fußballtrikot des Toten in der Nähe des Leichenfundorts unterhalb der Burg in Altena.      Foto: Carsten Menzel

Zeichen der Anteilnahme: Grableuchten und ein Fußballtrikot des Toten in der Nähe des Leichenfundorts unterhalb der Burg in Altena. Foto: Carsten Menzel

Altena.   Ein 20-jähriger Altenaer ist mit durchtrennter Kehle aufgefunden worden. Die Todesumstände sind allerdings weiter völlig unklar. Die Ermittler suchen jetzt nach dem letzten Begleiter des jungen Mannes.

  • 20-Jähriger in Altena mit durchtrennter Kehle aufgefunden.
  • Todesumstände unklar.
  • Polizei sucht letzten Begleiter.

Mit einem Fahndungsaufruf auf deutscher und türkischer Sprache setzt die Polizei ihre Bemühungen fort, den Tod eines 20-Jährigen aufzuklären, dessen Leiche Anfang September unterhalb der Burg in Altena gefunden worden war. Im Fokus steht die Suche nach einer Person, mit der der junge Mann kurz vor seinem Tod zuletzt gesehen worden ist – die sich aber bisher nicht bei der Polizei gemeldet hat.

Kehle durchtrennt

Die Todesumstände von Recep B. sind nach wie vor ungeklärt. Fest steht: Der junge Mann ist verblutet. „An einer Schnittverletzung am Hals“ ist die offizielle Version der Polizei. Nach WP-Informationen ist der junge Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden worden; eine Spaziergängerin hatte die Leiche am 5. September, einem Samstag, entdeckt. Der bei Insidern als sehr erfahren geltende Rechtsmediziner, der nach unseren Informationen die Obduktion durchgeführt hat, mochte sich nicht festlegen und schloss in seinem Ergebnis weder eine Selbsttötung noch ein Verbrechen aus.

Die Ermittler haben mehrfach – erst am Dienstag wieder mit rund 60 Einsatzkräften unter anderem aus Dortmund und Bielefeld – den Burgberg nach Spuren abgesucht. Die Leiche war vollständig bekleidet gefunden worden; auch Mobiltelefon und Papiere fehlten nicht. Allerdings ist bislang kein Messer oder ähnliches gefunden worden, das der junge Mann bei einer Selbsttötung benutzt haben könnte.

Mordkommission ermittelt

Die Suche der Ermittler der Hagener Mordkommission konzentriert sich jetzt auf seinen letzten Begleiter: eine männliche Person, mit der er zusammen am Freitag, 4. September, gegen 22 Uhr nahe der Burg gesehen worden ist.

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