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Kohlenmonixid-Vergiftung

Dortmund: Zehn Verletzte wegen glühender Shishas in Wohnung

Symbolbild. Glühende Shisha-Pfeifen in einer Wohnung haben in Dortmund zu einem Feuerwehreinsatz mit zehn Verletzten geführt.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Dortmund.  Fahrlässiger Umgang mit Shisha-Pfeifen in einer Wohnung hat Montag in Dortmund einen Feuerwehreinsatz gelöst. Auch sechs Kinder wurden verletzt.

Zwei glühende Shisha-Pfeifen in einer Wohnung in der Nordstadt haben am frühen Montagmorgen einen Feuerwehreinsatz in Dortmund ausgelöst. Es gab zehn Verletzte, darunter sechs Kinder und die Besatzung eines Rettungswagens. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen zwei Frauen im Alter von 26 und 29 Jahren.

"Nach ersten Erkenntnissen zündeten die beiden Frauen zu einem derzeit unbekannten Zeitpunkt zwei Shisha-Pfeifen an, gingen anschließend zu Bett und ließen die Kohlestücke weiterglühen", teilte die Polizei am Montag mit.

Verdacht auf Kohlenmonixid-Vergiftung

Um 5.19 Uhr traf ein Rettungswagen an den Mehrfamilienhaus in der Lessingstraße ein. In der Wohnung schlug dann bei den Rettungssanitätern das mitgeführte Kohlenmonixid-Warngerät an, sodass die Retter umgehend weitere Kräfte zur Einsatzstelle nachforderten, berichtete die Feuerwehr. Denn die Retter hatten den Verdacht auf Kohlenmonixid-Vergiftung bei den insgesamt acht Personen in der Wohnung.

Mit 26 Feuerwehrleuten und mehreren Fahrzeuge rückte die Feuerwehr aus. "Die Einsatzkräfte nahmen auch in mehreren Nachbarwohnungen Gas-Messungen vor. Einige davon waren positiv, sodass auch diese Wohnungen gelüftet wurden", teilte die Feuerwehr mit.

Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung

Die sechs Kinder in der Wohnung, im Alter von zwei bis acht Jahren, wurden in eine Kinderklinik gefahren. Die beiden Mütter kamen auch ins Krankenhaus. "Einen Transport in eine Druckkammer lehnten die beiden ab", berichtete die Feuerwehr. Die beiden Sanitäter aus dem Rettungswagens kamen ebenfalls ins Krankenhaus, um sich wegen Gas im Blut untersuchen zu lassen."

"Lebensgefahr bestand nach aktuellen Erkenntnissen nicht", heißt es bei der Polizei. Die ermittelt nun gegen die beiden Frauen wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung. (dae)

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