Urlaubstipps

Das nahe Paradies: Die besten Tipps zur holländischen Küste

Für Ruhe und Einsamkeit ist Scheveningen nicht bekannt. Dafür ist hier einfach zu viel Trubel – aber auch der hat seine Reize.

Für Ruhe und Einsamkeit ist Scheveningen nicht bekannt. Dafür ist hier einfach zu viel Trubel – aber auch der hat seine Reize.

Foto: HOLLAND.COM/NBTC

Erholung pur an der See: Die holländische Nordseeküste liegt für uns in NRW fast vor der Haustür. Wir erklären, wo man tolle Ferien verbringt.

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1. Zeeland:

Das Paradies für Familien und Wassersportler. Es ist diese große Auswahl an Stränden, die jeden Sommer Urlauber ins pittoreske Renesse lockt: Natur-, FKK, Familien- und Aktivstrände – da ist für jeden der perfekte Platz an der Sonne dabei. Junge Leute kommen wegen der Beachclubs und Diskotheken, Wassersportler wegen der guten Segel- und Surfreviere, Familien wegen der kinderfreundlichen Strände. Und herrlich sauber ist der Sand hier auch noch! Renesse wurde bereits mehrfach international für seine hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet. Im Sommer gibt es Nachtmärkte, die um Mitternacht schließen. Die nähere Umgebung eignet sich für Rad- und Wandertouren, unter anderem zum Schloss Moermond.

Ouddorp an der Nordspitze der Insel Goeree-Overflakkee ist ein idealer Familienbadeort mit 18 Kilometern Strand, schöner Natur und viel Platz zum Toben und Spielen. Am Strand Flaauwe Werk kann man bei Ebbe sogar Seehunde beobachten, die sich auf Sandbänken sonnen. Ausgedehnte Wander- und Radtouren führen im Frühjahr durch eine Vielfalt an Blumen, die in der Umgebung von Ouddorp speziell für Blumensamen angebaut werden. Im Sommer fährt über den Brouwersdam – der Strand ist dank Wind und hoher Wellen die populärste Adresse Zeelands für Wassersportler aller Art – eine restaurierte Straßenbahn bis nach Schouwen. Aber auch die Strände rund um Cadzand und Oostkapelle gehören zu den Familien-Favoriten: breit und ruhig – ideal zum Schwimmen und Drachen steigen lassen.

Vlissingen ist ein lebhaftes Seebad, das neben der schönen Lage am Meer zahlreiche Strandpavillons und ein vielseitiges Nachtleben bietet. Neben den hübschen Stränden ist die längste Strandpromenade der Niederlande die Hauptattraktion.Der Dünenstrand lockt vor allem Surfer an. Maritimes Flair verströmt das muZEEum, in dem Besucher anhand modernster Multimediatechnik mehr über Schiffsbau und Seeschlachten, Überschwemmungen und Fischerei erfahren. Die spannende Welt der Piraten und eine interessante Tour durch die Nordsee werden in Het Arsenaal miteinander vereint. Vlissingen liegt auf der Halbinsel Walcheren, die für ihre guten Wander- und Radfahrmöglichkeiten bekannt ist. Auch Middelburg ist nicht weit. Die Hauptstadt Zeelands versprüht mit ihren Grachtenhäusern und verwinkelten Gassen historischen Charme.

Vrouwenpolder ist ein hübsches Dorf, gelegen zwischen dem Binnengewässer Veerse Meer, der Nordsee und der schönen Landschaft der Halbinsel Walcheren. Nach einem Spaziergang durch die Dünen laden die gemütlichen Cafés und Restaurants von Vrouwenpolder zu Kaffee und Kuchen sowie zu zeeländischen Gerichten rund um Muscheln, Austern und Krebsen ein. Der Ort ist außerdem als angesagtes Revier für Surfer und Kitesurfer bekannt. Erfahrene Surfer können sich auf der Nordsee austoben, Anfänger einen Kurs auf dem See Veerse Meer besuchen. Ausflüge nach Domburg und Middelburg bieten Shopping und Kultur, die Deltawerke, die Zeeland vor Sturmfluten schützen sollen, werden wegen ihrer Größe auch als achtes Weltwunder bezeichnet.

Mit seinem fantastischen Südstrand und der entspannten Atmosphäre zählt Zoutelande gemeinsam mit den Orten Dishoek und Westkapelle zur Zeeländischen Riviera, die von langen und breiten Stränden geprägt ist sowie von den charakteristischen Wellenbrechern, die sich vom Strand hinaus ins Meer erstrecken. Zoutelande ist vor allem wegen seiner großen Anziehungskraft auf Künstler bekannt. Weltberühmte Maler wie Piet Mondrian kamen hierher, um die schöne Landschaft und das besondere Licht in ihren Bildern festzuhalten.

2. Südholland: Familienfreundliches Kultur-Eldorado

Es ist dieser wunderschöne alte Leuchtturm – der älteste an der holländischen Küste –, den die Besucher von Katwijk so lieben. Das familienfreundliche Seebad punktet mit seiner ausgedehnten Strandpromenade und dem fünf Kilometer langen, hellen Sandstrand. Neben dem Leuchtturm ist die weiße Kirche ein Wahrzeichen des Ortes. Sie grenzt an einen kleinen Hof, der von alten Fischerhäusern gesäumt ist. Vom Süden des Boulevards aus können Aktivurlauber durch die Dünenlandschaft von Meijendel bis nach Den Haag radeln. Im Frühling, wenn tausende Tulpen, Hyazinthen und Narzissen auf den vielen Blumenfeldern blühen, lohnt eine Radtour durchs Hinterland. Auch der berühmte Keukenhof, der weltgrößte Blumengarten, liegt nicht weit von Katwijk entfernt.

Beliebt bei Familien sind Ausflüge ins Waldgebiet De Pan van Persijn, wo Kinder prima spielen und danach im Pfannkuchen-Restaurant schlemmen können. Bei der Space Expo in Noordwijk erfahren Besucher alles über die Welt der Raumfahrt. Wer Kultur und Shopping sucht, ist im nur fünf Kilometer entfernten Leiden gut aufgehoben.

Mitten im „Bollenstreek“, dem Blumenzwiebel- Anbaugebiet an der holländischen Küste, liegt Noordwijk, der Blumen-Badeort Hollands. Im Frühjahr steht Noordwijk deshalb auch ganz im Zeichen der blühenden Blumenfelder, unter anderem mit dem alljährlichen Blumenkorso. Die ideale Jahreszeit also für eine Radtour oder einen Besuch des weltberühmten Keukenhofs. Mit seinen 13 Kilometer langen, weißen Sandstränden ist der Ort ein Anziehungspunkt für Sonnenanbeter, Wassersport-Fans und Burgenbauer. Er wurde bereits 27 Mal mit der Blauen Flagge, dem internationalen Gütesiegel für saubere und sichere Strände, ausgezeichnet.

Sportlich-aktive Urlauber werden sich hier beim Schwimmen, Reiten, Kitesurfen oder Joggen wohlfühlen. Die „kimmetjes“, kleine Mini-Seen, die sich bei Ebbe am Strand bilden, sind für Kinder zum Spielen ideal. Und der von Dünen mit einer reichen Flora und Fauna umgebene Strand beim Duindamse- und Langevelderslag begeistert Naturliebhaber. Dank seiner zentralen Lage eignet sich Noordwijk darüber hinaus als Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Amsterdam oder Den Haag – beide Städte sind bequem in etwa einer halben Stunde zu erreichen.

Scheveningen ist zweifelsohne das beliebteste Seebad der Niederlande. Der Strand ist ideal für Sonnenanbeter und Freunde des Wassersports. Am Küstenstreifen haben sich diverse Surf- und Segelschulen angesiedelt, in denen Urlauber Wellenreiten, Kitesurfen oder Katamaransegeln lernen können. Und am Abend laden die fast 40 legendären Beachclubs zur Strandparty ein. Oder man spaziert über den Boulevard am prachtvollen Kurhaus vorbei, entdeckt im Sea Life die Welt der Meere und besucht am Abend das Casino. Wem die Märchenfiguren am Boulevard gefallen, sollte sich das für seine Skulpturensammlung bekannte Museum „Beelden aan Zee – Skulpturen am Meer“ ansehen. Für Familien mit Kindern sind die Miniaturstadt „Madurodam“ und der Freizeitpark „Duinrell“ lohnenswerte Ausflugsziele. Nicht weit von Scheveningen entfernt und sogar mit der Straßenbahn erreichbar, ist das idyllische Städtchen Delft mit seinen Grachten und dem historischen Marktplatz. Noch mehr Kultur gibt es in der Stadt Den Haag, zu der Scheveningen gehört.

3. Nordholland: Aktivurlaub in den typischen Niederlanden

Kilometerlanger feiner Sandstrand– Egmond an Zee ist das ideale Ziel für einen Familienurlaub. Da der Ort und die Region auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurückblicken, kommen auch Kulturinteressierte auf ihre Kosten. So sind von der Promenade aus der monumentale Leuchtturm „Van Speyk“ aus dem Jahr 1834 und die historischen Fischerhäuschen zu sehen, die das Zentrum von Egmond prägen. Auch die Ruinen der Burg Egmond regen die Fantasie an. Zudem liegt Egmond nur zehn Kilometer vom historischen Alkmaar entfernt, das für seinen Käsemarkt berühmt ist. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch der traditionsreichen Stadt Haarlem mit ihren Grachten, Giebelhäusern und Zugbrücken. Wer eine Kulturpause braucht, erkundet mit dem Fahrrad das nordholländische Dünenreservat oder entspannt an einem der vielen Strandpavillons.

Bloemendaal ist die niederländische Antwort auf Ibiza: Hier gibt es mit die besten Strandpavillons des Landes. Deren Betreiber sind Profis darin, große Strandpartys zu organisieren. Bei Nachtschwärmern sind diese schwer angesagt. Kein Wunder, liegt doch Amsterdam, die hippe niederländische Hauptstadt, nur eine halbe Stunde entfernt.

Bergen aan Zee hat nicht eine schöne Natur mit tollen Stränden zu bieten, sondern auch eine besondere künstlerische Atmosphäre. Bereits seit Anfang 1900 ist Bergen ein Künstlerdorf, das mit der Ruhe und Weite seiner Lage am Rand der Dünen und inmitten der Natur inspirierend auf Maler wirkt. In den Sommermonaten finden nach wie vor Kunsthandwerkermärkte statt, im Oktober stellen mehr als 250 Künstler ihre Werke im Rahmen der „Kunst10daagse“ aus. Besucher stöbern gerne in schönen Lädchen. Wer die Natur selbst – und nicht nur auf Bildern – bestaunen will, unternimmt eine Wander- oder Fahrradtour durch die Schoorlse Duinen, die höchsten und breitesten Dünen Hollands. Ein weiteres interessantes Ausflugsziel, das nur zehn Kilometer entfernt liegt, ist die Käsestadt Alkmaar, wo im Sommer immer freitags der berühmte Käsemarkt stattfindet. Weiter Richtung Süden spiegelt Haarlem das Bild einer typisch holländischen Kleinstadt wider – mit Grachten, Zugbrücken und Windmühle.

Zandvoort, die „Perle am Meer“, ist vor allem bekannt für ihren herrlichen Strand und den „Circuitpark Zandvoort“. Die Rennstrecke mit den schnellen, scharfen Kurven befindet sich direkt in den Dünen, Motorsportfans können hier an bestimmten Tagen sogar selbst ihre Fahrtüchtigkeit testen. Zugleich ist Zandvoort von zwei herrlichen Naturgebieten mit einer reichen Flora und Fauna umgeben: im Norden Zuid-Kennemerland, einer der 20 holländischen Nationalparks, und im Süden die Amsterdamse Waterleidingduinen, eines der größten Dünengebiete des Landes. Für Tagesausflüge sind Amsterdam, das dank einer direkten Zugverbindung in einer halben Stunde erreichbar ist, und das stimmungsvolle Haarlem zu empfehlen.

Vom kleinen Dorf, das nach der Kronprinzessin und späteren Königin Juliana benannt wurde, hat sich Julianadorp inzwischen zum gefragten Badeort entwickelt. Pluspunkt ist eindeutig der lange, weiße Sandstrand – aber auch die nahegelegenen Dünen und Tulpenfelder sind eine Reise wert. In der Umgebung lockt das bekannte Marinemuseum von Den Helder mit drei imposanten Museumsschiffen, darunter ein echtes U-Boot. Golfspieler werden vom Golf-Course Dirkshorn begeistert sein, der inmitten der typisch nordholländischen Polderlandschaft liegt. Lust auf einen Insel-Besuch? Von Den Helder bringt eine Fähre Naturfans in nur 20 Minuten nach Texel, wo per Fahrrad Dünen, Wälder, Naturschutzgebiete und der 30 Kilometer lange Strand erkundet werden können.

4. Friesland: Das etwas andere Holland für Insel-Fans

Die kleinste bewohnte Watteninsel ist Schiermonnikoog mit einer Länge von nur 16 und einer Breite von vier Kilometern. Die Insel mag zwar klein sein, doch die Natur ist großartig! Neben Wald, Dünen, Poldern, Salzwiesen, Watt und kleinen Seen besitzt Schiermonnikoog sogar den breitesten Strand Europas. An manchen Stellen ist das Rif, eine von Wind und Wetter, Sand und Schlick geformte Sandplatte im Südwesten, bis zu 1,5 Kilometer breit. Man muss also ein Stückchen gehen, bis man den strahlend weißen Sandstrand überquert hat und zur Nordsee gelangt. Wer schneller am Wasser sein möchte, findet auf Schiemonnikoog eine Vielzahl weiterer Strände, die übrigens zu den saubersten der Niederlande gehören.

Aufgrund der vielfältigen Landschaft wurde die Insel 1989 zum Nationalpark ernannt. Die geschützte Natur, die auf einem 30 Kilometer langen Radwege-Netz erkundet werden kann, zieht im Laufe des Jahres rund 300 verschiedene Vogelarten an. Hinzukommen hunderte unterschiedliche Pflanzen, darunter neun wilde Orchideenarten.

Terschelling, das zweitgrößte westfriesische Eiland, ist eine Kultur-Insel mit vielen Galerien und Ausstellungsräumen. Während des Kultur-Festivals Oerol verwandelt sich die ganze Insel in eine Bühne – mit Theatervorstellungen und Konzerten sowie begleitenden Ausstellungen. Und in vielen Bauernhäusern ist noch traditionelles Handwerk zu finden. Naturliebhaber werden dagegen von der vielfältigen Landschaft angezogen, die von Küstenstreifen bis hin zu Gezeitenmarschen und Wäldern reicht – ein Paradies für Wanderer und Radfahrer. Sehr beeindruckend ist der 30 Kilometer lange und bis zu einem Kilometer breite Sandstrand, der von einer Dünenreihe begrenzt wird. Im Boschplaat-Naturreservat im Osten der Insel sind einzigartige Pflanzenarten, Schmetterlinge und eine Vogelkolonie zuhause. Doch auch Küstenwanderer werden staunen, wie viele Tiere im Watt zwischen Ebbe und Flut leben.

Vlieland ist die holländische Insel, die am weitesten vom Festland entfernt liegt. Die Fähre ab Harlingen braucht 90 Minuten hierher und Autos werden nicht mitgenommen – wohltuende Ruhe ist hier also garantiert. Die schöne Natur der Watteninsel, auf der sich nur ein einziges Dorf befindet, erkunden Urlauber am besten mit einem Leihfahrrad: Bei einer Länge von zwölf Kilometern und einer maximalen Breite von zwei Kilometern sind die Strecken überschaubar. Ein echter Blickfang unterwegs ist die Vuurboetsduin, eine 40 Meter hohe Düne, auf deren Spitze ein Leuchtturm thront. Weitere Highlights sind Bootstouren auf dem Wattenmeer, bei denen mit etwas Glück Robben beobachtet werden können, und Sandwatt-Safaris mit dem Vliehors Express, einem umgebauten Militärlastwagen. Selbst eine einfache Wattwanderung in Begleitung eines ortskundigen Führers kann hier zum besonderen Erlebnis werden – wenn sich spielende Seehunde blicken lassen.

Ameland, wegen seiner unzähligen Naturschönheiten in den Reservaten De Hôn und Het Oerd auch „Wattendiamant“ genannt, ist auch bekannt für seine vier schönen Dörfer. Außerdem gibt es einen rot-weiß gestreiften Leuchtturm und die langen Strände, die mit der Blauen Flagge für sauberes Wasser ausgezeichnet wurden. Daneben punktet die Insel auch mit vielen kleinen Besonderheiten: Bootstouren führen hinaus aufs Meer zur Robbenkolonie an der benachbarten Sandbank, im Kunstmonat November zeigen Kreative auf der Insel ihre Werke, und mehrmals im Jahr finden Vorführungen mit dem traditionellen Rettungsboot statt, das von zehn Pferden durch die Brandung ins Meer gezogen wird. Wenn das nicht ausgefallen genug ist, kann man auch mit dem Strandexpress fahren, der von einem Trecker über den Strand gezogen wird.

5. Groningen: Ruhe pur für Naturliebhaber

Die Küsten bei Groningen, Teil des Weltnaturerbes Wattenmeer, bieten Ruhe und Platz, wie man sie eigentlich kaum mehr findet. Herrliche Strände bieten einen schönen Ausblick bis über die Sandbänke und Dünen von Rottum hinaus. Zeeklei-Gebiete (Meereston) mit endlosen Weiten und bezaubernden Dörfern sind ideal zum Wandern und Fahrradfahren. Die Küste von Groningen ist einer der wenigen Orte, wo die Natur noch völlig unberührt ist. Unter anderem deshalb ist das Wattenmeer als Kinderzimmer der Nordsee bekannt – mit zahlreichen Seehunden, Küstenvögeln, seltenen Fischen und einer Vielzahl an Muscheln und Schalentieren. Besondere (salztolerante) Pflanzen wachsen auch im Brackwassergebiet de Dollard, wo zudem viele seltene Vogelarten wie der Säbelschnäbler und der Rotschenkel brüten.

Der Nationalpark Lauwersmeer, der eine reiche Tier- und Pflanzenwelt beherbergt, eignet sich nicht nur hervorragend für Wanderungen und Radtouren, er ist auch ein Paradies für Wassersportfreunde. Segler, Kanuten, Surfer und Kitesurfer finden hier jede Menge Platz. Unterwegs laden mehrere kleine Inseln in der Mitte des Lauwersmeers oder die Jachthäfen in Lunegat, in Dokkumer Nieuwe Zijlen, Oostmahorn oder Zoutkamp zu aussichtsreichen Pausen ein.

Zoutkamp, ein charakteristisches Dorf, lockte früher mit seinem Fischhandel Menschen von nah und fern an. Von hier aus fuhren die Fischerboote hinaus aufs Meer: Bis 1969 nannte sich das Lauwersmeer noch Lauwerszee und war direkt mit dem Wattenmeer verbunden. Das Fischereimuseum von Zoutkamp, das direkt am Wasser liegt, erzählt diese Geschichte. Wer vom Museum aus ein paar Minuten am Ufer entlang spaziert, gelangt zum „Gezicht van Zoutkamp“, einer bunten Häuserzeile, an deren Ende eine Aalräucherei steht. Hier können hungrige Radler und Segler frisch geräucherten Fisch genießen.

In Pieterburen nimmt „Het Pieterpad“ seinen Anfang – der bekannteste niederländische Wanderweg. Die Stadt ist ebenfalls für ihre Seehunde-Auffangstation SRRC bekannt. Das Robben-Krankenhaus nahe Groningen lässt die Herzen aller Tierliebhaber höher schlagen: Seit fast vierzig Jahren schon werden hier kranke, schwache oder gestrandete Seehunde wieder aufgepäppelt. Regelmäßig rücken die Mitarbeiter mit dem Boot aus, um ihre gesunden Schützlinge wieder im Wattenmeer freizulassen. Wer einen Platz an Bord reserviert, kann das aus nächster Nähe erleben. Außerdem erfahren Besucher des Seehunde-Auffangzentrums alles über die Probleme, mit denen Robben konfrontiert sind, und was das SRRC unternimmt, um ihnen zu helfen. Im Sommer werden auch spezielle Programme für Kinder organisiert.

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