Flugverkehr

Handgepäck: Ryanair will weniger Trolleys in der Kabine

Die Billig-Airline "Ryanair" ändert ihre Regeln, was das Handgepäck angeht.

Foto: Ralf Hirschberger

Die Billig-Airline "Ryanair" ändert ihre Regeln, was das Handgepäck angeht. Foto: Ralf Hirschberger

Dublin.  Ryanair reagiert darauf, dass Passagiere zu viel Handgepäck mit in die Kabine nehmen: Größere Rollgepäckstücke müssen am Gate aufgegeben werden.

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Größere Rollgepäckstücke und Rucksäcke werden ab 1. November grundsätzlich im Frachtraum transportiert und müssen am Gate aufgegeben werden. Das ist kostenlos, wie die Fluggesellschaft mitteilt. Ein kleines Handgepäckstück wie eine Tasche (maximal 35 mal 20 mal 20 Zentimeter) darf dagegen weiterhin mit an Bord des Fliegers genommen werden. Gäste mit Priority Boarding sind von der Neuregelung ausgenommen.

Zulässige Gewicht für Aufgabegepäck

Daneben erhöht Ryanair das zulässige Gewicht für Aufgabegepäck und senkt gleichzeitig die Gebühren. Statt wie bisher 15 Kilo sind ab November 20 Kilo erlaubt. Die Standardgebühr beträgt dann 25 Euro, bislang sind es 35 Euro. Durch diese Maßnahme soll die Zahl der Passagiere mit zwei Gepäckstücken am Gate verringert werden.

Bislang dürfen Ryanair-Kunden zwei Handgepäckstücke in der Kabine transportieren, ein kleines und ein großes. Weil der Platz in den Gepäckablagefächern aber regelmäßig nicht ausreicht, kommt es laut Angaben der Fluggesellschaft zu Boarding- und Flugverspätungen. In der Praxis ist es bereits häufig so, dass die Airlines größere Handgepäckstücke wie Trolleys in den Frachtraum bringen. (dpa)

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