Tourismus

Landespolitik in Sachsen fürchtet Imageverlust durch Rechte

Rechte Demonstranten mit Fahnen und Transparenten stehen während auf dem Postplatz in Dresden.

Rechte Demonstranten mit Fahnen und Transparenten stehen während auf dem Postplatz in Dresden.

Foto: Monika Skolimowska / dpa

Dresden.  Der sächsische Landtag diskutiert am Mittwoch auch über den Tourismus im Freistaat. Politiker fürchten Imageverluste durch die "braune Fratze".

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In Sachsens Politik gibt es Sorgen über die Folgen rechtsextremer Umtriebe auf den Tourismus im Freistaat. «Die braune Fratze ist es, die viel zu oft durch die Hauptnachrichten geistert», sagte der Landtagsabgeordnete Gerd Lippold (Grüne) am Mittwoch bei einer Landtagsdebatte in Dresden. Der Tourismus brauche nicht nur freundliche Hotelrezeptionen, sondern ein freundliches Sachsen. Lippold verwies auf sinkende Sympathiewerte für einen Urlaub in Sachsen.

«Weltoffenheit ist das Geschäftsmodell des Tourismus», argumentierte der SPD-Politiker Jörg Vieweg. Ereignisse wie die in Chemnitz und Plauen seien beschämend, sagte er mit Blick auf Aufmärsche Rechtsextremer. Auch im sächsischen Tourismus müsse das Motto gelten: «Wir sind mehr». Sachsen müsse ein weltoffenes Land bleiben und allen rechtsextremen Tendenzen entgegentreten. Auch Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) warb zum Abschluss der Debatte für ein «freundliches Gesicht» Sachsens. (dpa)

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