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Sony arbeitet an neuer Tracking-Methode für PlayStation VR

Potentes Spaß-System, das mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern kommt: PlayStation VR. Die gelegentlichen Erkennungsprobleme seines Headsets will Sony scheinbar in Griff bekommen, indem die PlayStation-Kamera durch Licht-Projektoren ersetzt wird. Zumindest legt ein neues Patent des Herstellers diese Vermutung nahe.

Potentes Spaß-System, das mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern kommt: PlayStation VR. Die gelegentlichen Erkennungsprobleme seines Headsets will Sony scheinbar in Griff bekommen, indem die PlayStation-Kamera durch Licht-Projektoren ersetzt wird. Zumindest legt ein neues Patent des Herstellers diese Vermutung nahe.

Mit seinem Headset "PlayStation VR" hat Sony vergangenes Jahr den ersten, ernstzunehmenden Schritt in die Virtuelle Realität getan. Ein Umstand, ...

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Mit seinem Headset "PlayStation VR" hat Sony vergangenes Jahr den ersten, ernstzunehmenden Schritt in die Virtuelle Realität getan. Ein Umstand, der nicht allein der Verbreitung der PS4, sondern auch den verhältnismäßigen günstigen Anschaffungskosten geschuldet ist. So benötigt das PS4-Headset anders als die "Vive" von Valve und HTC kein komplexes Sensoren-System, um zu funktionieren - stattdessen reicht PS4-Standard-Zubehör wie Gamepad oder Move-Controller und die PS4-Kamera, die die Kopfbewegungen des Spielers erfasst und in die virtuelle Spielumgebung überträgt.

Problem: Die Kamera ist mit rund 60 Euro zwar vergleichsweise erschwinglich, aber anfällig für Erkennungsfehler. Resultat: Hin und wieder verwackelt die virtuelle Welt. Einem neuen Sony-Patent zufolge arbeitet der Hersteller deshalb an einer Verbesserung: Die neue Lösung stützt sich nicht mehr auf die Kamera - stattdessen beschreibt das Patent Projektoren, die durch Aussenden und Reflexion von Lichtstrahlen eine genauere Vermessung des Spielers und seiner Umgebung ermöglichen. Allerdings enthält das Papier keine Informationen darüber, ob diese neue Methode mit der bekannten Version der VR-Brille kompatibel sein wird. Unklar ist außerdem, ob der Hersteller mit diesem Ansatz tatsächlich in Serie gehen möchte oder ob es sich lediglich um eine Studie handelt.

Provider teleschau