Beachvolleyball

Beachvolleyball: Gelungenes Comeback von Kira Walkenhorst

Kira Walkenhorst, Olympiasiegerin im Beachvolleyball, wechselt zu TuSA 06 Düsseldorf. 

Kira Walkenhorst, Olympiasiegerin im Beachvolleyball, wechselt zu TuSA 06 Düsseldorf. 

Foto: Kenny Beele / Sportstadt Düsseldorf

Düsseldorf/Essen.  Rio-Olympia-Siegerin Kira Walkenhorst qualifiziert sich mit ihrer neuer Partnerin Anna Lena Grüne für die Deutschen Meisterschaften.

Olympiasiegerin Kira Walkenhorst hat ein überzeugendes Comeback hingelegt. Beim Qualifikationsturnier für die deutschen Beachvolleyballmeisterschaften in Timmendorfer Strand im September gelang der gebürtigen Essenerin gleich beim ersten Auftritt die Qualifikation. Zusammen mit ihrer neuen Partnerin, der erst 18-Jahre alten Anna-Lena Grüne blieb sie beim „Road-to-Timmendorf“-Turnier ohne Niederlage.

Walkenhorst: "Ich freue mich einfach, dass es geklappt hat"

Mit dem 2:0-Sieg über Constanze Bieneck und Julika Hoffmann machte die 29-Jährige die Qualifikation nach 23 Monaten Pause gleich im ersten Anlauf klar: „Wir wollten hier antreten, um uns kennenzulernen und in Hamburg das Ticket lösen. Es jetzt schon im ersten Anlauf klar zu machen, ist natürlich super. Ich freue mich einfach, dass es geklappt und das ich mich ohne Tape auf dem Feld bewegen konnte“, sage Walkenhorst, die sich in den vergangenen zwei Jahren durch eine ganze Reihe langwieriger Verletzungen kämpfen musste.

Mehr als zufrieden zeigte sich auch ihre neue Partnerin, Anna-Lena Grüne: „Ich bin noch ein bisschen müde und muss noch realisieren, dass wir es geschafft haben. Es fühlt sich einfach richtig gut an. Dieses Jahr hinzufahren, ist einfach ein Traum.“

Standortbestimmung folgt

Eine wirkliche Standortbestimmung in diesem auch für Beachvolleyballer schwierigen Jahr erfährt das neu formierte Team aber wohl erst, wenn sie bei den weiteren Turnieren vor der DM nicht mehr in den Qualifikationsrunden sondern unter den bereits gesetzten Top-Teams mitspielen sollten. Der Verband hatte die wenigen Turnier vor den deutschen Meisterschaften gesplittet. Die vor der Corona-Krise am besten eingeschätzten (und bei Turnieren platzierten) Mannschaften waren gesetzt, bei wirklichen Qualifikationsturnieren spielten eher Athletinnen aus der zweiten Reihe mit. Wieviel Zukunft das neue Duo dann tatsächlich hat, wird sich bei den Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand zeigen.

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