Frauenfußball

FIFA-Vize will Kopftuchfrage regeln

Dubai.   Das Kopftuchverbot der FIFA soll neu geregelt werden. Der Vizepräsident des Verbands, Prinz Ali Al Hussein, strebt die Einführung neuer Regeln für den Umgang mit dem Kopftuch an. Ein "sicheres Tragen" soll künftig zugelassen werden.

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Der Vizepräsident des Fußball-Weltverbandes FIFA möchte grundsätzliche Regeln für den Umgang mit islamischen Kopfbedeckungen im Frauenfußball einführen. Prinz Ali Al Hussein kündigte in einer offiziellen Stellungnahme des Asiatischen Fußballverbandes AFC an, entsprechende Vorschläge bei einem Treffen des FIFA-Exekutivkomitees im Dezember einzubringen.

Die FIFA soll ein "sicheres Tragen des Hijab im Spiel" erlauben, um den "kulturellen Besonderheiten" von Frauenteams aus islamischen Ländern gerecht zu werden.


Bereits 2007 hatte die FIFA die Kopfbedeckungen verboten und berief sich dabei auf angebliche Verletzungsrisiken. Im Juni trat die iranische Frauen-Nationalmannschaft von einem Spiel gegen Jordanien zurück, weil die Spielerinnen nicht ohne ihren Hijab spielen wollten. (sid)

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