FC Bayern

Hitzfeld und Vogts kritisieren Bayern nach Doppel-Transfer

Ex-Bundestrainer Berti Vogts verfolgt die Bundesliga interessiert.

Ex-Bundestrainer Berti Vogts verfolgt die Bundesliga interessiert.

Foto: dpa

Essen.  Die ehemaligen Trainer Berti Vogts und Ottmar Hitzfeld kritisieren den FC Bayern. Beide haben sich mit der Transfer-Offensive beschäftigt.

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Ex-Bundestrainer Berti Vogts hegt Zweifel angesichts der beiden jüngsten Transfers von Philippe Coutinho und Michael Cuisance durch den FC Bayern München. „Bei Bayerns Transfer-Doppelpack sind Zweifel angebracht“, schreibt der frühere Nationalspieler und Bundestrainer am Dienstag in seiner Kolumne für das Nachrichtenportal „t-online.de“. Der Brasilianer Coutinho war vom FC Barcelona für 8,5 Millionen Euro ausgeliehen worden, Cuisance von Borussia Mönchengladbach fest verpflichtet worden.

Über den 20 Jahre alten Franzosen habe er sich sportlich noch kein abschließendes Urteil bilden können, sein Verhalten in Gladbach lasse ihn aber ratlos zurück, schreibt der 72 Jahre alte Vogts. „Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Teenager von allein dermaßen selbstbewusst auftritt und weiß nicht, was in Gladbach genau vorgefallen ist. Aber vermutlich war Cuisance in den vergangenen Wochen nicht gut beraten.“ Cuisance soll laut Aussage von Gladbachs Sportdirektor Max Eberl eine Stammplatz-Garantie gefordert haben.

Coutinho vergleicht Vogts mit dem Kolumbianer James, den der FC Bayern zuletzt von Real Madrid ausgeliehen hatte. „Warum verlässt ein 27-Jähriger einen Weltclub wie den FC Barcelona? Weil er die Hoffnung aufgegeben hat, sich dort durchzusetzen. Hier kommt vielleicht gar kein Weltstar, sondern ein wahrscheinlich in der neuen Saison Ersatzspieler des FC Barcelona.“

Kritische Anmerkungen auch von Ottmar Hitzfeld

Ottmar Hitzfeld hat mit Blick auf den bislang nicht zustande gekommenen Transfer von Leroy Sané seinen Ex-Verein Bayern München vorsichtig kritisiert. „Bayern hätte vielleicht viel früher für klare Verhältnisse sorgen müssen. Deadline vielleicht bis dahin, und dann muss er sich bekennen, der Spieler!“, sagte Hitzfeld, der den deutschen Fußball-Rekordmeister zwischen 1998 und 2004 sowie 2007/08 trainierte, im TV-Sender Nitro. Und er fügte hinzu: „Dann hätte man vielleicht auch mehr Möglichkeiten gehabt, nach Alternativen suchen und im richtigen Moment verpflichten zu können.“ (dpa)

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