KFC Uerdingen

Schwerverletzter bei Schlägerei nach Uerdingen-Spiel

Am Duisburger Hauptbahnhof kam es zu Ausschreitungen zwischen Fans von KFC Uerdingen und Hansa Rostock. (Archivbild)

Am Duisburger Hauptbahnhof kam es zu Ausschreitungen zwischen Fans von KFC Uerdingen und Hansa Rostock. (Archivbild)

Foto: Stephan Eickershoff / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Rund um das Heimspiel von Uerdingen kam es zu Schlägereien. 160 Menschen waren beteiligt. Der Duisburger Bahnhof musste geperrt werden.

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Rund um das Spiel der Fußball-Drittligaspiels KFC Uerdingen gegen FC Hansa Rostock ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen, bei denen ein Mensch verletzt wurde. Bereits vor dem Spiel war es vor dem Duisburger Stadion zu einer Schlägerei mit etwa 160 Beteiligten gekommen. Ein Bus mit 80 Rostock-Fans sei falsch abgebogen und am Eingang der Krefelder Zuschauer gelandet, sagte ein Sprecher der Polizei Duisburg. Die beiden Fan-Gruppen gingen direkt aufeinander los und wurden von der Polizei mit dem Einsatz von Reizgas getrennt. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs gegen alle Beteiligten ein. Da sich 60 Rostock-Fans weigerten, ihre Personalien anzugeben, wurden sie zum Polizeipräsidium gebracht. Mehrere hundert Fans verließen laut Polizeiangaben daraufhin die Schauinsland-Reisen-Arena wieder - Ziel der Gruppe war offenbar die festgesetzten Fans. Der KFC Uerdingen trägt in der Saison 2018/19 seine Heimspiele wegen Umbaus des eigenen Stadions in Duisburg aus.

Duisburger Bahnhof musste gesperrt werden

Nach dem Spiel kam es nach Angaben der Polizei dann erneut zu Auseinandersetzungen, bei denen ein Mensch schwer verletzt wurde. Wegen der Ermittlungen wurde dann der Duisburger Bahnhof gesperrt. Züge fuhren verspätet oder fielen gleich ganz aus. Die Bahn forderte Reisende auf, ihre Zugverbindung zu prüfen. erst gegen 18 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Das Spiel gewann Uerdingen gegen Rostock mit 2:1. (dpa/jk)

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