KFC Uerdingen

Uerdingen holt Abwehrspieler Assani Lukimya

Neu in Uerdingen: Assani Lukimya

Neu in Uerdingen: Assani Lukimya

Foto: KFC Uerdingen

Uerdingen.  Auch Matuszczyk wechselt zum KFC Uerdingen. Drittligist verpflichtet kurz vor dem Ende der Transferperiode Spieler mit Bundesligaerfahrung.

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Sechs Spieler haben den Drittligisten KFC Uerdingen in der Winterpause verlassen. Nun wurde der fünfte Akteur verpflichtet. Und was für einer: Assani Lukimya läuft ab sofort für den KFC Uerdingen auf. Der Abwehrspieler hat zuletzt in China gespielt und stand bereits für Vereine wie Werden Bremen, Fortuna Düsseldorf und Hansa Rostock auf dem Rasen. Er kommt auf 86 Einsätze in der ersten und 69 Einsätze in der zweiten Bundesliga. Beim KFC unterschrieb er einen Vertrag über anderthalb Jahre. "Assani bringt viel Erfahrung mit und wird unsere Mannschaft noch einmal verstärken", sagte KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart.

Der KFC Uerdingen erlebt eine äußerst turbulente Woche. Einen Trainer und zwei Spieler hat der Drittligist entlassen. Stefan Effenberg und Felix Magath werden als Kandidaten bei den ambitionierten Krefeldern gehandelt. Am Mittwoch sorgte der Klub dann auch noch für Irritationen, da in einer Einladung zu einer Presserunde am Donnerstag betont wurde, dass Journalisten ausschließlich Fragen zum Auswärtsspiel beim SV Meppen stellen dürfen.

Lukimiya kommt aus Düsseldorf

Nun hat der Aufsteiger aber wieder ein Ausrufezeichen auf dem Transfermarkt gesetzt. Zuletzt hatte sich Lukimya bei der U23 von Fortuna Düsseldorf fitgehalten, nun der Wechsel nach Krefeld. Damit könnten die Uerdinger bereits am Samstag gegen den SV Meppen mit einer Innenverteidigung auflaufen, die 219 Bundesligaspiele auf dem Buckel hat - wenn Dominic Maroh und Lukimya zusammen auflaufen dürfen.

Nach Assani Lukimya (33, Liaoning Whowin, China) schloss sich auch Adam Matuszczyk (29) den Uerdingern noch an. Der defensive Mittelfeldspieler kommt vom polnischen Erstligisten Zaglebie Lubin nach Krefeld. Er hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 unterschrieben.

Neuzugang mit Profi-Erfahrung

Matuszczyk hat genau wie Lukimya reichlich Profi-Erfahrung in den deutschen Topligen vorzuweisen. Zwischen 2003 und 2017 lief er für den 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig auf. Seine Bilanz: 52 Bundesligaspiele (vier Tore) und 88 Partien in der 2. Bundesliga (drei Tore). Zudem spielte Matuszczyk 22 Mal für die polnische A-Nationalmannschaft, unter anderem bei der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Er ist der fünfte externe Zugang der Krefelder in dieser Winter-Transferperiode.

Offen ist hingegen noch, wer Nachfolger des am Montag beurlaubten Trainers Stefan Krämer wird. Klar ist inzwischen, dass es Stefan Effenberg nicht wird. Das schloss Präsident und Investor Mikhail Ponomarev während einer Pressekonferenz am Donnerstag aus. Obwohl der Verein einen Tag zuvor ankündigte, dass sich die Verantwortlichen nur zum kommenden Auswärtsspiel beim SV Meppen äußern und Fragen zu anderen Themen verhindern werden, positionierte sich der russische Unternehmer in der Trainerfrage. "Glauben Sie ernsthaft, dass wir Stefan Effenberg auf die Tribüne einladen, wenn Stefan Krämer unten an der Seitenlinie steht?", sagte er. Zudem unterstrich Ponomarev, dass auch Felix Magath keine Rolle spiele. Der neue Trainer soll in der kommenden Woche vorgestellt werden. Das nächste Spiel in Meppen (Samstag, 14 Uhr) wird von Co-Trainer Stefan Reisinger geleitet. (cb/mh)

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