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Bayer Leverkusen dementiert Interesse an BVB-Star Götze

Mario Götze (l.) und Trainer Peter Bosz arbeiteten beim BVB zusammen.

Mario Götze (l.) und Trainer Peter Bosz arbeiteten beim BVB zusammen.

Foto: dpa

Dortmund.  Mario Götze hat keine Zukunft mehr beim BVB. Im Sommer wird er gehen. Es gibt Gerüchte über einen Wechsel zu Bayer. Der Klub dementiert.

Das Kapitel Borussia Dortmund wird für Mario Götze (27) nach dem 30. Juni dieses Jahres geschlossen sein. Noch hat sich der BVB nicht konkret zu dieser brisanten Personalie geäußert. Nach Informationen dieser Redaktion steht jedoch fest, dass es keine Fortsetzung der Zusammenarbeit geben wird. Der Offensivspieler gehört zu den Großverdienern bei den Westfalen, einen Stammplatz hatte er im Team von Trainer Lucien Favre aber nicht mehr. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Demnach wird sich der Rio-Weltmeister einen neuen Verein suchen müssen.

Ein möglicher Abnehmer soll Dortmunds Ligarivale Bayer Leverkusen sein. Das berichtet "Sport 1". Demnach denke der Tabellenfünfte der Fußball-Bundesliga über eine Verpflichtung des 27-Jährigen nach. Durch den möglichen Abgang von Nationalspieler Kai Havertz (20) wäre sowohl ein Kaderplatz als auch das nötige Geld vorhanden, um die hohen Gehaltsvorstellungen Götzes zu erfüllen.

Was zudem für Bayer Leverkusen sprechen würde: Trainer Peter Bosz kennt Götze aus seiner Zeit als BVB-Trainer. Der Niederländer schätzt die sportliche Qualität des Ex-Nationalspielers. Unter Bosz gehörte der Offensivmann zum Stammpersonal.

Mittlerweile hat Bayer Leverkusen Medienberichte über ein Interesse an Mario Götze dementiert. "Mario Götze ist ein guter Spieler, mit dem ich auch in der Nationalmannschaft gespielt habe. Aber er ist bei uns kein Thema", sagte Bayer-Sportchef Simon Rolfes der "Bild".

Jürgen Klinsmann wollte Götze zu Hertha BSC holen

Einen Wechsel zu Hertha BSC wird es hingegen nicht geben. Jürgen Klinsmann hatte in seiner Zeit als Trainer von Hertha BSC laut Geschäftsführer Michael Preetz vergeblich probiert, Götze zu einem Wechsel nach Berlin zu bewegen. „Nach meiner Kenntnis hat er es zumindest bei Mario Götze versucht. Ich habe da aber keine Rückmeldung bekommen“, sagte Preetz der „Bild“ im Podcast „Phrasenmäher“. „Ich glaube, bei Mario Götze war es so, dass er ihn schlichtweg nicht ans Telefon bekommen hat.“

Der offensive Mittelfeldspieler kam in der laufenden Saison nur auf fünf Startelf-Einsätze in der Bundesliga (insgesamt 13 Einsätze, drei Tore). Nur einmal spielte Götze dabei über 90 Minuten.

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