Europa League

BVB bangt vor Bergamo-Spiel um Kagawa und Schmelzer

BVB-Profi Shinji Kagawa ist der erfolgreichste Japaner der Bundesliga-Geschichte.

BVB-Profi Shinji Kagawa ist der erfolgreichste Japaner der Bundesliga-Geschichte.

Foto: firo

Dortmund.  Noch ist unklar, ob Kapitän Schmelzer und Kagawa im BVB-Spiel gegen Bergamo mitwirken können. Bei Reus ist die Lage dagegen recht eindeutig.

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Ein wenig müssen sich der Trainer und sein Kapitän noch gedulden: Erst am späten Mittwochnachmittag soll die Entscheidung fallen, ob Marcel Schmelzer dabei sein kann im Europa-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo am Donnerstag (19 Uhr/Sky und live in unserem Ticker) – ob er also zu seinem ersten Einsatz kommt, seit er sich im Wintertrainingslager in Marbella einen Muskelfaserriss zuzog. „Das werden wir heute nach dem Training entscheiden“, sagte Peter Stöger am Mittwochmittag. „Vom Training her war das in Ordnung. Aber es ist nach längerer Verletzungsphase auch die Frage: Wie verträgt er die Trainings, wie geht es ihm körperlich?“ Bislang sehe es in der Hinsicht ganz gut aus, meinte der Österreicher. „Mal sehen, ob es für das Europacupspiel reicht oder für Sonntag.“

Eher nicht reichen wird es für Shinji Kagawa, der sich weiterhin mit einer Verletzung am Fuß plagt – eine Diagnose hat der BVB bislang nicht veröffentlicht. „Auch das werden wir heute noch sehen, es sieht momentan aber nicht so gut aus“, sagte Stöger.

Reus will gerne spielen

Dafür dürfte Marco Reus ihm erneut zur Verfügung stehen, nachdem dieser am Samstag gegen den Hamburger SV sein erstes Spiel nach seinem im Mai erlittenen Kreuzband-Teilriss absolviert hatte. „Wir werden das so halten wie auch vor seinem ersten Einsatz“, kündigte Stöger an. „Wir werden das mit ihm durchdiskutieren.“ Natürlich will Reus gerne spielen, natürlich wollen auch die Trainer ungern auf ihn verzichten. Gleichzeitig will niemand eine Überbelastung oder gar eine weitere Verletzung riskieren.

Dennoch geht die Tendenz dahin, Reus zumindest ins Aufgebot zu nehmen und dann wohl auch spielen zu lassen. „Wenn er einigermaßen fit ist, ist er logischerweise für jedes Spiel eine Option“, sagte Stöger. „Er macht einen guten Eindruck auf mich. Und wenn es einem Spieler seiner Qualität gut geht, geht es dem Trainer gut und dann ist er im Normalfall auch Teil der Gruppe.“

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