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BVB: So beschreibt Rekord-Debütant Moukoko sein Debüt

Ein historischer Moment: Im Auswärtsspiel des BVB in Berlin wurde Youssoufa Moukoko (r.) für Erling Haaland eingewechselt. Damit ist er der jüngste Spieler der Bundesligageschichte.

Ein historischer Moment: Im Auswärtsspiel des BVB in Berlin wurde Youssoufa Moukoko (r.) für Erling Haaland eingewechselt. Damit ist er der jüngste Spieler der Bundesligageschichte.

Foto: firo

Dortmund.  Mit 16 Jahren und einem Tag ist Youssoufa Moukoko der jüngste Spieler der Bundesligageschichte. So hat das BVB-Talent den Abend in Berlin erlebt.

85 Minuten waren im Fußball-Bundesligaspiel zwischen Hertha BSC und Borussia Dortmund (5:2) am Samstagabend gespielt, als es zum historischen Moment kam. Youssoufa Moukoko, das Top-Talent des BVB, kam einen Tag nach seinem 16. Geburtstag zu seinem ersten Einsatz in Deutschlands höchster Spielklasse – als jüngster Spieler der Ligageschichte.

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Nach seinem Debüt zeigte sich der junge Angreifer überwältigt. „Was für eine Nacht! Sehr glücklich, mein Debüt gegeben zu haben. Aber noch glücklicher bin ich über die drei Punkte. Nichts kann dieses Gefühl beschreiben“, schrieb der 16-Jährige bei Instagram.

Moukoko war für Star-Stürmer Erling Haaland ins Spiel gekommen, der den BVB mit vier Toren in Berlin im Alleingang zum Sieg geschossen hatte. Erst am Freitag hatte Moukoko seinen 16. Geburtstag gefeiert und so die Spielberechtigung erhalten. Er löste den früheren Dortmunder Nuri Sahin ab, der 2005 bei seinem Debüt 16 Jahre, 11 Monate und 1 Tag alt gewesen war.

BVB-Goalgetter Haaland nennt Moukoko das „größte Talent der Welt“

Haaland war indessen voll des Lobes für Moukoko. „Ich denke, dass er derzeit das größte Talent auf der Welt ist. Er ist erst 16 Jahre und einen Tag alt, das ist außergewöhnlich. Er ist ein guter Spieler und hat eine große Karriere vor sich“, sagte er bei DAZN. Moukokos Trainer Lucien Favre gab sich zurückhaltend. „Das ist gut für ihn und die Mannschaft, aber wir sind viele. Er ist jung, sehr, sehr jung. Wir werden sehen. Er gehört jetzt zur Mannschaft“, sagte der Schweizer.

Haaland, der den 0:1-Rückstand bei der Hertha mit seinen vier Treffern (47./49./62./80.) in einen Triumph drehte, sorgte derweil bei seinen Teamkameraden für Erstaunen. „Erling ist unglaublich. Den sieht man manchmal 30 Minuten nicht und in den nächsten 30 Minuten schießt er vier Tore“, sagte Mittelfeld-Stratege Axel Witsel. Nationalspieler Julian Brandt fügte hinzu: „Mit seiner Dynamik und seinem Torriecher ist es sensationell, ihm zuzuschauen. Er ist uns momentan eine verdammt große Hilfe.“ (fs mit sid)

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