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Warum sich der BVB keinen 100-Millionen-Transfer leisten kann

Michael Zorc.

Michael Zorc.

Foto: firo

Dortmund.   Ja, Borussia Dortmund hat in den letzten Transferperioden viel Geld kassiert. Aber nicht der gesamte Betrag bleibt auf dem Konto der Borussia.

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Michy Batshuayi hat bei Borussia Dortmund einen Einstand nach Maß hingelegt – und so wächst die Hoffnung, den vom FC Chelsea ausgeliehenen Stürmer über den Sommer hinaus halten zu können.

Doch wie realistisch ist das? Eine Kaufoption für den Belgier hat der BVB nicht, und ein Stürmer von Batshuayis Klasse kostet samt Gehalt für ein paar Spielzeiten schnell 100 Millionen Euro. Das will und kann sich der BVB nicht leisten. Obwohl es für Pierre-Emerick Aubameyang 63,75 Millionen Euro und für Ousmane Dembélé 105 Millionen Euro gab, erwartet der BVB nur einen Gewinn in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe.

20 Millionen Euro gingen an Dembélés Ex-Klub Stade Rennes. Andrey Yarmolenko kam für 25 Millionen, zuvor Maximilian Philipp für 20 Millionen. Rund 20 Millionen Euro muss der BVB an Steuern einplanen. Auch vom Geld für Aubameyang geht einiges an den Fiskus, daran würde ein Millionen-Einkauf im Sommer nur wenig ändern: Während Transfereinnahmen auf einen Schlag in die Konzernbilanz einfließen, müssen Transferausgaben über die gesamte Vertragslaufzeit abgeschrieben werden.

140 Millionen Euro an Gehältern und Prämien

Durch das frühe Aus in Champions League und DFB-Pokal fehlt zudem eine zweistellige Millionensumme. Und: Für seine Mannschaft gibt der BVB etwa 140 Millionen Euro an Gehältern und Prämien aus – auch davon wird ein Teil über Spielerverkäufe finanziert.

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