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Hopp-Schmähgesänge: DFB verhängt Geldstrafe gegen den BVB

BVB-Ultras zündeten gegen Stuttgart viele Bengalische Feuer.

Foto: imago/Thomas Bielefeld

BVB-Ultras zündeten gegen Stuttgart viele Bengalische Feuer. Foto: imago/Thomas Bielefeld

Essen.  Pyrotechnik und Schmährufe gegen Hopp: Das DFB-Sportgericht hat Borussia Dortmund am Montag für das Verhalten seiner Fans bestraft.

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Borussia Dortmund muss 25.000 Euro an den Deutschen Fußball-Bund zahlen. Das DFB-Sportgericht bestrafte in zwei Fällen das Verhalten der Fans der Schwarz-Gelben:

  • 15.000 Euro muss der Verein zahlen, nachdem "rund ein Dutzend" (Urteil) Bengalische Feuer während des Heimspiels gegen den VfB Stuttgart am 8. April gezündet wurden
  • 10.000 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung des DFB muss der BVB überweisen, weil Fans beim Auswärtsspiel in Hoffenheim am 12. Mai wiederholt Schmährufe gegen 1899-Mäzen Dietmer Hopp skandierten

Borussia Dortmund hat dem Urteil bereits zugestimmt. Es ist damit rechtskräftig.

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Auch Bayern und Werder müssen zahlen

Zwei weitere Bundesligisten wurden am Montag ebenfalls vom Verband bestraft, sowie ein Klub aus der 2. Bundesliga:

  • Meister Bayern München wurde in fünf Fällen wegen unsportlichen Verhaltens der Anhänger zur Zahlung von 77.000 Euro verurteilt
  • Werder Bremen wurden in drei Fällen bestraft und mit einer Buße von 23.000 Euro belegt
  • Zweitligist FC Ingolstadt muss ebenfalls 5.000 Euro an den DFB als Strafe zahlen.

Beim Rekordmeister Bayern München wurde unter anderem ein Banner mit verunglimpfender Aufschritt im Heimspiel gegen Borussia Dortmund(31. März) geahndet.

87.000 muss Schalke 04 zahlen

Bereits vergangene Woche wurde dem FC Schalke 04 eine Geldstrafe in Höhe von 87.000 Euro auferlegt. Der Verband ahndete fünf Vergehen der S04-Fans, unter anderem wegen des Zündens von Pyrotechnik. Im Urteil heißt es:

  • "Vor Anpfiff des DFB-Pokalspiels gegen den VfL Wolfsburg am 7. Februar 2018 wurden im Schalker Zuschauerblock etwa 25 bis 30 Blinker gezündet."
  • "Vor dem Bundesligaspiel beim 1. FSV Mainz 05 am 9. März 2018 wurden im Gästebereich zahlreiche Bengalische Feuer gezündet, worauf es eine starke Rauchentwicklung gab. Der Anpfiff verzögerte sich dadurch um sechseinhalb Minuten. Gleiches geschah zu Beginn der zweiten Halbzeit, weshalb diese erst mit knapp drei Minuten Verzögerung angepfiffen werden konnte. Auch später wurden noch Bengalische Feuer im Schalker Zuschauerblock abgebrannt."
  • Zwei Bengalische Feuer brannten auch vor dem DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt am 18. April 2018 im Schalker Block. Gegen Ende des Spiels wurden aus dem Schalker Zuschauerbereich neben Feuerzeugen mehrmals teilweise gefüllte Bierbecher in Richtung des Spielfeldes geworfen, wobei einige Frankfurter Betreuer und auch ein Mitglied des Schiedsrichtergespanns beim Gang in die Kabine vom Inhalt der Becher getroffen wurden.

  • Zudem wurde nach der Partie im Frankfurter Stehplatzblock eine vermeintliche Schalker Zaunfahne gezeigt. Daraufhin kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Anhängerschaften, bis Ordnungsdienst und Polizei diese wieder trennen konnten.

Auch die Gelsenkirchener stimmten dem Urteil des DFB bereits zu. Die Strafe ist damit rechtskräftig.

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