Champions League

FC Bayern droht Aus: Trainer Flick bleibt optimistisch

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Die PSG-Stars jubeln über einen ihrer Treffer gegen den FC Bayern.

Die PSG-Stars jubeln über einen ihrer Treffer gegen den FC Bayern.

Foto: AFP

München.  Der FC Bayern verliert das Viertelfinalhinspiel gegen PSG. Nach dem 2:3 in der Champions League verbereitete Trainer Flick dennoch Hoffnung.

Die Titelverteidigung ist gefährdet, nach der ersten Niederlage in der Champions League seit mehr als zwei Jahren macht sich der FC Bayern München dennoch Hoffnung. „Wir haben noch ein Spiel zu spielen. Wir wollen ins Halbfinale, das ist unser Ziel nach wie vor“, sagte Trainer Hansi Flick nach dem 2:3 (1:2) im Viertelfinal-Hinspiel gegen Paris St. Germain. „Wir können das Ergebnis nicht ändern, wir können es nur regulieren am nächsten Dienstag“, ergänzte er.

Dass die Chancen vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag dennoch eher schlecht stehen, haben sich die Münchner freilich selbst zuzuschreiben. 31:6 Torschüsse, 15:1 Eckbälle - aber nur Treffer von Eric Maxim Choupo-Moting (37.) und Thomas Müller (60.). Paris dagegen nutzte seine wenigen Chancen, die ihnen die Bayern durch ihr schlechtes Abwehrverhalten boten, durch den zweimaligen Vorbereiter Neymar sowie die Torschützen Kylian Mbappe (3./68.) und Marquinhos (28.) eiskalt aus.

Bayern-Trainer Flick lobt seine Mannschaft

Flick lobte seine Mannschaft für ihr unermüdliches Anrennen, konnte freilich die Abwehrschwächen nicht wegdiskutieren. „Wir haben auch Fehler gemacht, die schmerzen ganz besonders, alle drei Tore waren zu verhindern“, sagte er.

Müller sah es nicht anders. „Wir haben uns bei den Gegentoren sicher nicht super angestellt“, räumte Müller bei Sky ein. Vor allem aber beklagte er die miserable Verwertung bester Chancen. „Wir müssen deutlich mehr Tore machen. Wenn es 5:3 oder 6:3 für uns ausgeht, kann sich anhand der Chancen keiner beschweren.“

Vollstrecker Lewandowski fehlt

Der hervorragende Torhüter Keylor Navas tat sein Übriges, dass die Münchner ihre große Überlegenheit nicht in einen Sieg verwandeln konnten. Allerdings hätte den Bayern auch ein eiskalter Vollstrecker wie Torgarant Robert Lewandowski gutgetan.

Der Pole wird im Rückspiel aber vermutlich ebenso fehlen wie Leon Goretzka und Niklas Süle, die beide angeschlagen vorzeitig ausgewechselt werden mussten. Flick berichtete von muskulären Problemen bei beiden Nationalspielern und klang skeptisch, was ihren Einsatz im Rückspiel angeht.. (sid)

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