Fortuna-Fußball-Jubilär

Basel-Finalist Dieter Brei wird 60 Jahre alt

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Düsseldorf. Viel früher als geplant war seine Karriere zu Ende. Dieter Brei verletzte sich 1979 im Europacup-Finale gegen den FC Barcelona (3:4 nach Verlängerung) in Basel. Ohne gegnerische Einwirkung. Folge: komplizierter Knieschaden, drei Operationen, acht Comeback-Versuche und die traurige Gewissheit: Bundesliga ade! Zumindest aktiv.

Dieter Brei, der im Winter 1972 von Arminia Bielefeld an den Rhein wechselte, feiert seinen heutigen 60. Geburtstag heimatverbunden – zu Hause in Schloss Holte in Westfalen. Mit Ehefrau Evelyn, Sohn Björn sowie den Töchtern Christine und Alicia. Die Liebe zum Fußball ist ungebrochen: „Auch wenn ich kein Lautsprecher war, viele Erfolgserlebnisse bleiben unvergessen.“

Bei Fortuna als Spieler von 1972 bis 1981 schoss er 30 Tore in 221 Auftritten. Von 1984 (als Nachfolger von Willibert Kremer) bis 1987 coachte er die Fortuna. Brei brachte namhafte Kicker hervor. Keeper Jörg Schmadtke. Oder später Nationalspieler Arne Friedrich beim SC Verl.

Die Trennung nach der 0:1-Pokal-Halbfinalniederlage beim Zweitligisten Stuttgarter Kickers im April 1987 war ein Tiefschlag. „Das tat schon weh“, sagt jemand, der für seine Klubs immer mehr eingebracht hat als vertraglich vereinbart. Etwa nächtliche Schneeräumen bei Fortuna auf dem Trainingsgelände.

Als Bundesliga-Kicker war Brei schneller als der Durchschnitt, konsequent am Gegner, mit einem harten Schuss. Nach Trainerstationen beim FC Gütersloh, Rot-Weiss Essen und SC Verl wechselte der Industriekaufmann zum Weltkonzern Siemens an den Schreibtisch. Die Fußball-Karriere war damit beendet.

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