Fortuna Düsseldorf wehrt sich gegen „Spiegel“-Bericht

Thomas Röttgermann ist Vorstandschef bei der Fortuna.

Thomas Röttgermann ist Vorstandschef bei der Fortuna.

Foto: dpa

Düsseldorf.  Laut "Spiegel" habe der Vorstandschef eine unwahre Ablösesumme beim Raman-Transfer verbreitet. Auch um den Vorwurf der Vetternwirtschaft geht es.

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Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ zurückgewiesen, wonach Vorstandschef Thomas Röttgermann eine angeblich unwahre Ablösesumme für den Transfer von Benito Raman verbreitet habe. Zudem wehrt sich der Fußball-Bundesligist gegen den vom Nachrichtenmagazin erhobenen Vorwurf der „Vetternwirtschaft“ bei der Fortuna. Darüber hatte zuvor auch bereits das „Handelsblatt“ berichtet. Der Club sei darüber „überrascht und irritiert“, hieß es am Freitagabend in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite.

Der „Spiegel“ (Bezahlinhalt) berichtet in seiner aktuellen Ausgabe darüber, der Transfer des bisherigen Düsseldorfer Stürmers Raman zum FC Schalke könne den Düsseldorfern nur im „ungeahnten Erfolgslauf maximal zehn Millionen Euro“ einbringen. Das Magazin beruft sich dabei auf den ihm nach eigener Aussage vorliegenden Transfervertrag. Röttgermann habe aber öffentlich gesagt, das Gesamtpaket für Raman liege „nördlich von 13 Millionen Euro“. In der Fortuna-Stellungnahme wird die „Spiegel“-Darstellung als „falsch“ bezeichnet.

Fortuna: "Sogenannte Vetternwirtschaft ist absolut ausgeschlossen“

Wie zuvor bereits das „Handelsblatt“ wertet der „Spiegel“ die Verpflichtung von Röttgermanns Bekannten Felix Welling als neuen Fortuna-Direktor als „Günstlingswirtschaft“. Von der Fortuna hieß es dazu: „Fortuna Düsseldorf stellt klar, dass der Vorstand bei der Personalbesetzung ausschließlich fachliche Qualitäten als Kriterium zugrunde legt. Sogenannte Vetternwirtschaft ist somit absolut ausgeschlossen.“

Welling arbeitete zuvor wie auch Röttgermann für den Liga-Rivalen VfL Wolfsburg. Zusammen sollen beide die Entwicklung einer App geplant haben. Nach Aussage Röttgermanns sei er aus dem Projekt ausgestiegen, als er im April Vorstandschef bei Fortuna geworden sei. (dpa)

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