2. Fußball-Bundesliga

Fortuna trauert um Reinhold Straus

Foto: NRZ_Kai Kitschenberg

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Düsseldorf. Der "Regisseur" verstarb nach Demenz-Erkrankung.

Ältere Fortuna-Fans reagieren betroffen. Der Regisseur beim ersten Bundesliga-Aufstieg 1966 ist tot: Reinhold Straus starb mit 71 Jahren nach längerer Demenz-Erkrankung. Er kam 1963 von Wormatia Worms, wo er in zwei Jahren 45 Tore erzielt hatte. Vorher spielte er in Ginsheim und für Phoenix Ludwigshafen. Bei Fortuna absolvierte er bis 1967 insgesamt 120 Spiele mit 40 Treffern und stieg zum Kapitän nach Kalli Hoffmann auf.

„Ein toller Techniker”, erinnerte sich gestern sein früherer Nebenmann Waldi Gerhardt. Vom „Herrscher im Mittelfeld” sprach Ex-Torjäger Peter Meyer, der von Reinholds „Zuckerpässen” profitierte. Dabei war Straus auch für Treffer gut. In der Saison vor dem Aufstieg gleich 16 mal! Wie Gerhardt und Meyer.

Nach dem Abstieg 1967 wechselte Straus zu Alemannia Aachen. Hier machte er aber nur noch ein Spiel. Seine Knie-Verletzung zwang ihn zum Ende der Profi-Laufbahn. Bei TuSpo Richrath war er später als Spieler und Trainer tätig. Beruflich in der Metall-Verarbeitung der Firma Henkel. Von der Fortuna hatte er vor allem den früheren Präsidenten Bruno Recht als Förderer in bester Erinnerung.

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