Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf erkämpft einen Punkt gegen Wolfsburg

Zufrieden: Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel.

Zufrieden: Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel.

Foto: dpa

Düsseldorf.  1:1 endete das Bundesligaspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und dem VfL Wolfsburg. Die Wolfsburger machten nichts aus der Überlegenheit.

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In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit drangen mehrfach spitze Schreie von der Düsseldorfer Haupttribüne hinunter auf den Rasen. Dorthin, wo Wout Weghorst, das leibhaftige Schreckgespenst der Fortuna aus der Vorsaison, wiederholt für Unheil zu sorgen drohte. Einen Treffer hatte der Niederländer, der das Personal von Friedhelm Funkel in dessen Aufstiegssaison mit vier Treffern und drei Torvorlagen in den beiden Ligaspielen mächtig an den Nasen herumgeführt hatte, bereits erzielt. Bis zum Pausenpfiff konnten die Gastgeber Torfabrik Weghorst an weiterer Produktion hindern. In der zweiten Halbzeit blieben die Düsseldorfer dann ebenfalls ungeschoren und ergatterten so schließlich ein 1:1 (1:1). "Ich bin sehr zufrieden. So will ich meine Mannschaft spielen sehen. Sie hat gekämpft um jeden Millimeter", sagte Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel.

Wolfsburg schnürte Düsseldorf ein

Fortunas Strafe für frühe Wolfsburger Nachlässigkeiten beim Torabschluss (Mehmedi, Arnold) folgte nach einer Viertelstunde: Über mehrere Stationen wanderte der Ball von rechts bis weit nach links, wo Außenverteidiger Niko Gießelmann mit einem wuchtigen Linksschuss zur etwas überraschenden Führung traf. Die Wolfsburger ärgerten sich, da sie ihrer Meinung nach während des Düsseldorfer Angriffs einen Einwurf hätten bekommen müssen. Auch Funkel gestand: "Wenn der Schiedsrichter den Ball aus gibt, können wir uns nicht beklagen."

Den einsatzfreudigen Düsseldorfern verlieh das 1:0 aber zusätzlichen Schwung, sie attackierten ihre Gegner nun deutlich früher als zuvor. Doch der VfL blieb im Spiel – und glich nach einer halben Stunde aus: Der unermüdliche Josip Brekalo hatte Robin Bormuth an der Torauslinie getunnelt, den anschließenden Rückpass ins Sturmzentrum verwandelte Weghorst standesgemäß.

Nach Wiederbeginn schnürten die ganz in Grün gekleideten Gäste die Funkel-Elf phasenweise in deren eigenen Hälfte ein, erspielten sich dabei Ecke um Ecke. Zählbaren Ertrag brachte diese Überlegenheit dem Team von Oliver Glasner allerdings nicht ein – und so musste sich der selbstbewusste Favorit letztlich mit einem Punkt begnügen. Und durfte sich zudem ein wenig über die verpasste Tabellenführung – für 22 Stunden – ärgern. Auch Düsseldorfs Abwehrchef Kaan Ayhan ärgerte sich etwas: "Wir können mit dem Unentschieden leben - aber es gibt noch einiges zu verbessern"

So spielten Fortuna Düsseldorf und VfL Wolfsburg

Fortuna Düsseldorf: Steffen - Zimmermann, Ayhan (83. Adams), Bormuth, Gießelmann - Fink (72. Karaman), Bodzek - Thommy (73. Zimmer), Baker, Kownacki - Hennings. Trainer: Funkel

VfL Wolfsburg: Pervan - Knoche, Guilavogui, Tisserand - William, Gerhardt, Arnold, Roussillon - Mehmedi (69. Klaus), Brekalo (90. Joao Victor) - Weghorst. Trainer: Glasner

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

Tore: 1:0 Gießelmann (16.), 1:1 Weghorst (30.).

Der Live-Ticker zum Nachlesen:

Fortuna - Wolfsburg 1:1
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