Gladbach-Interesse

Entscheidung um Zukunft von Niclas Füllkrug ist gefallen

Hannovers Niclas Füllkrug hat sich mit einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach geäußert.

Foto: dpa

Hannovers Niclas Füllkrug hat sich mit einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach geäußert.

Hannover  Nach dem konkreten Interesse von Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach hat sich Stürmer von Hannover 96 zu seiner Zukunft geäußert.

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Die Suche nach einem torgefährlichen Offensivspieler geht für Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl in die nächste Runde. Der lange favorisierte Niclas Füllkrug von Liga-Konkurrent Hannover 96 hat den Fohlen einen Korb gegeben und bleibt bei den Roten. 96-Sportdirektor Horst Heldt: „Wir haben Niclas aufgezeigt, dass er ein wichtiger Baustein für die Zukunft von Hannover 96 ist. Für die weitere Entwicklung der Mannschaft ist er in unseren Augen von großer Bedeutung.“

Gladbach-Offerte konnte Heldt nicht überzeugen

Der frühere Bremer Füllkrug hatte in der vergangenen Saison in 34 Bundesliga- und zwei Pokalspielen immerhin 16 Tore erzielt und war schon vor einiger Zeit in den Fokus der Gladbacher gerückt. Weil der Vertrag des gebürtigen Hannoveraners bei 96 noch bis 2020 datiert ist, wäre eine üppige Ablösesumme fällig gewesen. Zuletzt waren rund 15 Millionen Euro kolportiert worden, die Gladbach für den Angreifer hätte zahlen wollen. Offenbar nicht genug, um Hannover von einem Transfer zu überzeugen.

„ Nachdem Gladbach Interesse an mir bekundet hat, habe ich mich gemeinsam mit meinem Berater mit den Verantwortlichen der Borussia ausgetauscht. Für die guten Gespräche möchte ich mich bedanken. Ich habe aber auch gute Gespräche mit Horst Heldt und 96-Trainer André Breitenreiter geführt. Die Reise hier in Hannover ist für mich noch nicht zu Ende“, sagt Füllkrug, der seit Sommer 2016 für die Roten aufläuft.

Gladbachs Sportdirektor Eberl sucht also für die Offensive erst einmal weiter. Vorn könnten sich vor allem aus zwei Gründen Probleme auftun: Kapitän Lars Stindl fällt wegen eines Syndesmosebandrisses seit Ende April aus. Ob der Nationalspieler, der zuletzt mit Reha-Übungen am Tegernsee an seinem Comeback gearbeitet hat, bis zum Saisonstart der Bundesliga Ende August gegen Bayer 04 Leverkusen wieder fit wird, ist fraglich.

Hazard-Verbleib unklar

Dazu ist der Verbleib des belgischen Nationalspielers Thorgan Hazard, der aktuell im Achtelfinale bei der WM gegen Japan am Montag (20 Uhr/ZDF) gefragt sein wird, im Borussia-Park unsicher. Der Linksaußen, der in der vergangenen Bundesliga-Saison in 34 Spielen zehn Tore erzielt und acht vorbereitet hatte, wird mit Klubs in der Premier League und in der Primera Division in Verbindung gebracht.

Zuletzt soll Hazards Vater und Berater Thierry Hazard beim FC Valencia vorgesprochen haben. Sportdirektor Eberl kann sich also wahrlich nicht sicher sein, dass Hazard bleibt. Gleichwohl darf Eberl auf eine üppige Ablöse hoffen, sollte ein großer Verein an einem Transfer ernsthaft interessiert sein. Hazards Vertrag in Gladbach läuft schließlich noch bis zum 30. Juni 2020.

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