Borussia Mönchengladbach

Ex-Gladbach-Star Raffael trainiert in der Bezirksliga

Raffael

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Foto: firo

Mönchengladbach.  Nach seinem Abschied von Borussia Mönchengladbach hat der Brasilianer Raffael bei einem Bezirksligisten mittrainiert - für den guten Zweck.

Der BV Wevelinghoven erlebte am Mittwochabend das wohl am besten besuchteste Training seiner Vereinsgeschichte. Auslöser dafür war ein prominenter Trainingsgast: Der Brasilianer Raffael, bis zum Ende der abgelaufenen Saison bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag, gab sich die Ehre beim Bezirksligisten aus Grevenbroich.


Der 35-jährige Offensivspieler lockte zahlreiche Schaulustige an. Raffael wollte sich aber nicht etwa für ein Engagement bei Wevelinghoven empfehlen, sondern kam für den guten Zweck. Im Zuge der Aktion wurden Spenden für die „Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss“ gesammelt. Dort ist Raffael, der mittlerweile auch über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügt, wohnhaft.

Ex-Gladbach-Star Raffael denkt noch nicht ans Karriereende

Klar, das hat Spaß gemacht. Ich trainiere im Moment sehr hart, halte mit fit. Die Einladung hier nach Wevelinghoven habe ich gerne angenommen. Das ist eine gute Sache, die ich gerne unterstütze“, wurde der 290-fache Bundesliga-Spieler (82 Tore, 52 Vorlagen) danach vom Portal „Gladbach Live“ zitiert. „Es ist schön gewesen, wieder mit einer Mannschaft auf dem Platz zu stehen und gemeinsam mit dem Ball zu arbeiten.“


Nach sieben Jahren im Trikot der Borussia ist Raffael derzeit vereinslos. Ein Karriereende schloss der Ballkünstler am Mittwochabend aus. „Nein! Ich habe noch Bock. Es geht noch weiter“, sagte er. „Ich habe Anfragen. Auch aus Brasilien und anderen ausländischen Ligen. Ich habe allerdings noch keine Entscheidung getroffen.“

Klar ist: Sein zukünftiger Klub gewinnt mit Raffael jede Menge Erfahrung. Für Hertha BSC, Schalke 04 und Gladbach bestritt Raffael insgesamt 290 Bundesliga-Partien. Dabei erzielte er 82 Tore und bereitete 52 Treffer vor. Außerdem spielte er in Europa für die Schweizer Klubs FC Chiasso sowie FC Zürich und Dynamo Kiew aus der Ukraine.

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