Fußball-Bundesliga

Friend stupst Gladbach zum 2:1 gegen Nürnberg

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Mönchengladbach.Roberto Colautti in der ersten und Rob Friend in der zweiten Hälfte trafen für Borussia Mönchengladbach zum 2:1-Heimsieg über den 1. FC Nürnberg, für den Albert Bunjaku einnetzte. Gladbach ist nun Elfter in der Bundesliga-Tabelle.

Borussia Mönchengladbach könnte bereits am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga das Abstiegsgespenst vertrieben haben: Durch den 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg hat die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck nun 28 Punkte auf dem Konto und kletterte zurück auf den elften Tabellenplatz. Die Fohlen haben nun elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, der 1. FC Nürnberg bleibt auf Rang 17.

Doch das 2:1 gegen den „Club“ war mühsam, das Siegtor des eingewechselten Ersatzstürmers Rob Friend äußerst zweifelhaft. Der harte Einsatz von Karim Matmour gegen Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer wurde in der 74. Minute nicht abgepfiffen, Friend stand bei Matmours Verlängerung an der Fünfmeter-Linie goldrichtig und stupste den Ball über die Linie.

Nur 34.297 Zuschauer im Borussia-Park

Die Nürnberger Proteste bei Schiedsrichter Florian Meyer blieben erfolglos. Torwart Raphael Schäfer: „Ich sehe das so, dass das ein klares Foul war. Da kann es keine zwei Meinung geben. Man muss sich vielleicht mal fragen, warum die Schiedsrichter das nicht gesehen haben.“ Karim Matmour blieb da we- wundert’s - diplomatischer: „Ich weiß nicht, ob es ein Foul war. Es gibt einen Schiri und der hat entschieden, dass es keines war.“ Anschließend versuchten die Nürnberger alles, um den Ausgleich zu erzielen - blieben allerdings erfolglos.

Vor nur 34.297 Zuschauern hatte die Partie im Borussia-Park zögerlich begonnen, ehe die Gastgeber in Gestalt von Raul Bobadilla von Minute zu Minute offensiver und gefährlicher wurden. Ein Traumpass von Gladbachs Michael Bradley von der Mittellinie schließlich nutzte Marco Reus, lief an Schäfer vorbei und legte wenige Meter vor dem Tor quer zu Roberto Colautti, der nur noch einzuschieben brauchte. Die Nürnberger Abwehrspieler Andreas Wolf und Javier Pinola sahen dabei nicht gut aus.

Starke Partie von Breno

Der 1. FC Nürnberg legte eine schwache erste Hälfte hin, wandelte sich aber mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Erst wenige Augenblicke waren gespielt, als Albert Bunjaku nach einem Freistoß von Marcel Risse zum 1:1 einschoss (47.). Fortan entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem allerdings viele Fehler gemacht wurden. Gladbach tat sich schwer, vor allem FCN-Veteidiger Breno bot eine starke Partie und räumte hinten vieles ab.

Erst die umstrittene Szene mit Matmour und Schäfer sorgte für die Entscheidung und den glücklichen Gladbacher Sieg. „Das war ein sehr, sehr wichtiger Sieg für uns“, sagte Gladbachs Sportdirektor Max Eberl. „Das tut gut.“

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