Borussia Mönchengladbach

Gladbach-Trainer Rose bricht Lanze für Bundestrainer Löw

Startet mit Borussia Mönchengladbach in eine "intensive Phase": Trainer Marco Rose.

Startet mit Borussia Mönchengladbach in eine "intensive Phase": Trainer Marco Rose.

Foto: firo

Mönchengladbach.  Gladbach-Trainer Marco Rose hält die Kritik an Joachim Löw für unangebracht. Der Bundestrainer mache "genau das Richtige".

Marco Rose hatte am Donnerstag ein besonderes Anliegen: Der Trainer von Borussia Mönchengladbach wollte Joachim Löw den Rücken stärken. „Ich muss eine Lanze für unseren Bundestrainer brechen“, sagte Rose. „Viele Leute kritisieren, dass es keine Zeit sei, zu experimentieren. Aber ich finde, dass der Bundestrainer genau das Richtige macht.“

Von der Rotation profitierten schließlich auch zwei Gladbacher: Florian Neuhaus feierte beim Spiel gegen die Türkei (3:3) sein Startdebüt im DFB-Team, der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler erzielte dabei gleich sein erstes Länderspieltor. Jonas Hofmann (28) wurde bei der Partie in Köln eingewechselt, auch der Offensivallrounder ist nun Nationalspieler. Beide bereiten sich jetzt mit Gladbach auf womöglich kräftezehrende Wochen vor.

Dicht gestaffelter Spielplan für Gladbach

Am Samstag (20.30 Uhr/DAZN) treten die Borussen in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg an, vier Tage später steigen sie mit dem Duell bei Inter Mailand in die Gruppenphase der Champions League ein. Angesichts des XXL-Spielplans ist es für die Gladbacher umso wichtiger, dass der Kader nun wieder mehr Optionen bietet.

Stürmer Breel Embolo (23) könnte gegen Wolfsburg erstmals in dieser Bundesliga-Saison zur Startelf zählen. Der Ex-Schalker hatte sich am 6. September beim Nations-League-Spiel der Schweiz gegen die DFB-Auswahl (1:1) im Duell mit seinem Gladbacher Teamkollegen Matthias Ginter (26) eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen. Im Test gegen Zweitligist Fortuna Düsseldorf (4:0) traf er zuletzt doppelt.

Lazaro soll ins Teamtraining einsteigen

Inter-Leihgabe Valentino Lazaro (24), der einen Muskelbündelriss in der Wade erlitten hatte, trainierte in dieser Woche zunächst noch individuell, soll aber bald ins Teamtraining einsteigen. Mittelfeldspieler László Bénes (23) war nach seiner Verletzungspause in den Einheiten schon wieder voll dabei.

„Wir freuen uns auf diese intensive Phase, weil die Jungs gerne und auch viel spielen“, sagte Rose: „Wir haben aber die Aufgabe zu schauen, dass sie gesund bleiben.“ Ein besonderes Augenmerk will der Trainer deshalb auf die Belastungssteuerung legen. Gut möglich, dass auch Rose in den kommenden Wochen häufiger seine Startelf ändern wird.

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