Bundesliga

Mainz gewinnt in Freiburg: Jetzt ist Schalke Letzter

Die Mainzer Spieler ean-Philippe Mateta (hinten) und Leandro Barreiro bejubeln die Führung gegen Freiburg.

Die Mainzer Spieler ean-Philippe Mateta (hinten) und Leandro Barreiro bejubeln die Führung gegen Freiburg.

Foto: dpa

Freiburg.  Beim Bundesliga-Spiel in Freiburg gewinnt der FSV Mainz gegen den FC Freiburg 3:1: Schalke stürzt das noch tiefer ins Elend.

Dank seines überragend aufgelegten Torjägers Jean-Philippe Mateta ist dem 1. FSV Mainz 05 am achten Spieltag der Fußball-Bundesliga der ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Der Franzose erzielte beim 3:1 (3:0) im Kellerduell beim SC Freiburg am Sonntag alle drei Treffer für die Rheinhessen (2., 34., 40. Minute). Für die Gastgeber konnte Nils Petersen (63.) nur noch verkürzen.

Mainzer Sieg nimmt Druck von Trainer Lichte

Durch ihren ersten Saisonsieg gaben die Mainzer den letzten Tabellenplatz an den FC Schalke 04 ab und nahmen auch etwas Druck von ihrem Trainer Jan-Moritz Lichte, der als Nachfolger des entlassenen Achim Beierzlorzer nach nur einem Punkt aus fünf Spielen selbst schon in der Kritik stand. Die Freiburger indes blieben zum siebten Mal in Folge sieglos und stecken ebenfalls weiter voll in der Abstiegszone.

Gleich mit ihrem ersten Angriff gingen die Mainzer, bei denen neben dem gesperrten Kapitän Danny Latza auch U21-Nationalspieler Jonathan Burkardt wegen einer Erkältung fehlte, in Führung. Nach einem schönen Steilpass von Leandro Barreiro steuerte Mateta allein aufs Freiburger Tor zu und schob von der Strafraumgrenze aus souverän ein. Auch in der Folge bekamen die Hausherren, deren Defensive große Lücken offenbarte, den 23-Jährigen überhaupt nicht in den Griff. Nachdem er einen Konter mit Jean-Paul Boetius nicht sauber zu Ende gespielt hatte (9.), scheiterte Mateta zunächst am glänzend reagierenden Freiburger Keeper Florian Müller (12.).

Als der aus Mainz ausgeliehene Müller einen Schuss von Robin Quaison nach vorne prallen ließ, schlug Mateta dann aber wieder eiskalt zu und staubte zum 2:0 ab. Sechs Minuten später schob er nach feinem Zuspiel von Boetius aus halbrechter Position zum 3:0 ein. Sieben der insgesamt bislang zehn Mainzer Saisontore gehen damit auf Matetas Konto. Die Freiburger, bei denen Nicolas Höfler nach mehreren Patzern in den vergangenen Wochen diesmal nur eingewechselt wurde, hatten in der ersten Hälfte zwar deutlich mehr Ballbesitz, durch Vincenzo Grifo (22.) aber nur einen wirklich nennenswerten Abschluss.

Petersens Treffer reicht nicht

Nach etwas trägem Start in die zweite Halbzeit holte Petersen die Freiburger nochmal zurück ins Spiel. Ähnlich wie Mateta zuvor einmal traf der zweimalige Nationalspieler nach einem Abpraller. Es entwickelte sich eine kurze Drangphase der Badener, Lucas Höler verpasste liegend im Fünfmeterraum aber einen weiteren Treffer (72.). Die Mainzer suchten nur noch selten den Weg nach vorne - und brachten ihren ersten Pflichtspiel-Sieg seit dem 5:1 in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen den Regionalligisten TSV Havelse am 11. September letztlich souverän ins Ziel. Der eingewechselte Karim Onisiwo hätte sogar noch auf 4:1 erhöhen können (87.). (dpa)

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Freiburg - Mainz
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